Bundeskabinett beschließt Haushalt 2027 mit Rekordverschuldung
Haushalt 2027: Klingbeil plant XL-Schulden

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die Eckpunkte für den Haushalt 2027 verabschiedet und damit eine drastisch steigende Neuverschuldung des Bundes beschlossen. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) präsentierte die Pläne, die für das kommende Jahr im Kernhaushalt Ausgaben von insgesamt 543,3 Milliarden Euro vorsehen.

Rekordausgaben für Verteidigung

Ein besonders großer Posten entfällt auf den Bereich Verteidigung: Hier sind Ausgaben in Höhe von 105,8 Milliarden Euro eingeplant. Dies entspricht einer deutlichen Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren und unterstreicht den Kurs der Bundesregierung, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zu stärken.

Klingbeil verteidigt Schuldenkurs

Finanzminister Klingbeil betonte bei der Vorstellung, dass die hohe Neuverschuldung notwendig sei, um Investitionen in die Zukunft zu sichern und gleichzeitig die Sicherheitslage zu berücksichtigen. Die Opposition kritisierte die Pläne hingegen scharf und warf der Regierung vor, auf Kosten kommender Generationen zu wirtschaften.

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Der Haushaltsentwurf sieht zudem Einsparungen in anderen Bereichen vor, um die Gesamtausgaben im Rahmen zu halten. Details zu den einzelnen Ressorts sollen in den kommenden Wochen folgen. Das Kabinett hat den Entwurf nun zur weiteren Beratung an den Bundestag weitergeleitet.

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