Woidke würdigt Engagement der Gedenkstätte Schlieben-Berga
Woidke würdigt Gedenkstätte Schlieben-Berga

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat das Engagement des Vereins Gedenkstätte KZ-Außenlager Schlieben-Berga anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Gedenkstätte gewürdigt. Bei einem Besuch in der Gedenkstätte im Landkreis Elbe-Elster rief er dazu auf, die Erinnerung an die Gräueltaten der Nationalsozialisten wachzuhalten.

Bürgerengagement bewahrt Ort vor dem Vergessen

„Dem Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger ist es zu verdanken, dass dieser Ort vor dem Vergessen bewahrt wurde“, sagte der SPD-Politiker. Er betonte, dass sich die Gedenkstätte zu einem würdigen Erinnerungsort entwickelt habe, und dankte dem Verein für dessen unermüdlichen Einsatz. Die Gedenkstätte erinnert an das ehemalige KZ-Außenlager, das während des Zweiten Weltkriegs bestand.

Drittgrößtes Außenlager des KZ Buchenwald

Laut Angaben des Vereins handelte es sich bei dem KZ-Außenlager Schlieben-Berga um das drittgrößte Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald in Weimar. Auf einer Fläche von mehr als 500 Hektar wurden bis zu 5.000 Häftlinge festgehalten. Die Insassen mussten für das deutsche Rüstungsunternehmen Hugo Schneider AG (HASAG) Zwangsarbeit leisten, insbesondere bei der Herstellung von Panzerfäusten und anderer Munition.

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Der Verein zur Erhaltung der Gedenkstätte gründete sich im Jahr 2009, die offizielle Eröffnung der Gedenkstätte folgte 2011. Seither setzt sich der Verein für die Aufarbeitung der Geschichte und die Erinnerungskultur ein. Woidke unterstrich die Bedeutung solcher Orte für die historische Bildung und die Demokratieförderung.

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