Die Lage an der Front in der Ukraine verbessert sich nach Einschätzung von Beobachtern zunehmend. Die russischen Truppen stecken im Donbass fest und größere Geländegewinne bleiben aus. Stattdessen gewinnen Kampfhandlungen hinter der Frontlinie an Bedeutung. Dies berichtet der Journalist Oliver Imhof.
Ukrainische Verteidigung zeigt Wirkung
Die ukrainischen Streitkräfte haben ihre Verteidigung umgestellt und agieren nun mit mehr Autonomie. Dies zeigt offenbar Wirkung: Die russischen Angriffe verlaufen sich im Stellungskrieg. Während Moskau weiterhin auf massive Artillerie setzt, gelingt es der Ukraine, die eigenen Verluste zu minimieren und gleichzeitig den Druck auf die Invasoren aufrechtzuerhalten.
Bedeutung der Angriffe hinter der Front
Immer wichtiger werden Operationen hinter der feindlichen Linie. Ukrainische Einheiten führen gezielte Angriffe auf russische Nachschubwege, Kommandoposten und Waffendepots durch. Diese Taktik zwingt die Russen dazu, Kräfte für die Sicherung des Hinterlandes zu binden, was die Front weiter schwächt.
Die aktuelle Entwicklung deutet darauf hin, dass die Ukraine ihre Verteidigung stabilisieren und sogar lokale Gegenangriffe durchführen kann. Die russische Armee hingegen scheint trotz zahlenmäßiger Überlegenheit nicht in der Lage, entscheidende Durchbrüche zu erzielen.
Experten sehen darin eine Trendwende im Kriegsverlauf. Sollte die Ukraine ihre Logistikangriffe fortsetzen, könnte die russische Offensive im Donbass ins Stocken geraten. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Ukraine die Initiative zurückgewinnen kann.



