Der Mayon-Vulkan auf den Philippinen ist erneut ausgebrochen. Eine gewaltige Aschewolke verdeckt den Himmel über den umliegenden Dörfern. Die Eruption ereignete sich am 2. Mai 2026 gegen 19:56 Uhr Ortszeit. Berichten zufolge stieg die Asche mehrere Kilometer hoch in die Atmosphäre und verdunkelte die Sonne in einem weiten Umkreis.
Alarmstufe erhöht
Die philippinischen Behörden haben die Alarmstufe für den Mayon-Vulkan erhöht. Bewohner in der Nähe des Vulkans wurden aufgefordert, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten. Das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (PHIVOLCS) warnt vor weiteren Ausbrüchen und möglichen pyroklastischen Strömen.
Auswirkungen auf die Region
Die Aschewolke beeinträchtigt die Sicht und die Luftqualität in der Region. Flüge in der Umgebung wurden gestrichen oder umgeleitet. Die Behörden empfehlen den Anwohnern, Schutzkleidung und Atemschutzmasken zu tragen, um sich vor der Asche zu schützen. Der Mayon-Vulkan ist einer der aktivsten Vulkane der Philippinen und bekannt für seine perfekte konische Form. In der Vergangenheit führten seine Ausbrüche immer wieder zu Verwüstungen in den umliegenden Gebieten.
Hintergrund zum Mayon-Vulkan
Der Mayon-Vulkan liegt in der Provinz Albay auf der Insel Luzon. Er ist 2.462 Meter hoch und gilt als Nationalpark. Seine letzte größere Eruption fand 2018 statt, bei der Tausende Menschen evakuiert werden mussten. Die philippinischen Behörden sind auf solche Ereignisse vorbereitet, aber die Gefahr für die Bevölkerung bleibt bestehen. Die aktuelle Eruption zeigt, wie wichtig die Überwachung von Vulkanen ist, um Menschenleben zu schützen.



