In Perleberg wird Jahr für Jahr ein alter Brauch gepflegt: Im Frühling stellt die Stadt einen Maibaum auf. Am Mittwochmorgen versammelten sich mehr als 100 Kitakinder vor dem Rathaus, um den zunächst schlichten Baum mit bunten Verzierungen in Frühlingsfarben zu schmücken. Begleitet von Musik und mit viel Lebensfreude brachten die Kinder ihren selbstgebastelten Baumschmuck an.
Ein Fest für den Frühling
Um 10 Uhr begrüßte Bürgermeister Axel Schmidt die Kinder: „Es freut mich sehr, dass ihr wieder so zahlreich erschienen seid, und ich hoffe natürlich, ihr habt fleißig gebastelt“, so Schmidt. Die Kinder bestätigten dies mit einem lauten Chor – sie hatten ihre Verzierungen schließlich nicht umsonst mitgebracht. Zunächst sangen sie das Lied „Immer wieder kommt ein neuer Frühling“, was für Stimmung sorgte.
Anschließend kamen die Kita-Gruppen nacheinander zu dem horizontal ausgerichteten Baum und verzierten ihn mit farbenfrohen Bändern und Anhängern aus Papier, Filz und Pappe. Die Kindertagesstätten Piccolino, Knirpsenland, Haus Sonnenschein, Villa Märchenland, Bellagio und Perlenkinder waren mit jeweils dutzenden Kindern beteiligt.
Lob vom Bürgermeister
„Das habt ihr richtig gut gemacht. Da könnt ihr stolz auf euch sein“, meinte der Bürgermeister zu den Kindern, während der geschmückte Baum aufgerichtet und fixiert wurde. Die Mitarbeiter des Stadtbetriebshofs waren ebenfalls zufrieden: Die Birke wurde am Vortag im Stadtforst gefällt und morgens zum Marktplatz gebracht, erklärte Betriebshofleiter Holger Schelle. Es sei eine einfache Aufgabe gewesen, beteuerte er: „Da ist ein Weihnachtsbaumtransport schwieriger.“
Begeisterung bei den Kindern
„Wir sind hier jedes Jahr vertreten“, erzählte Susann Schröder, die die Kinder der Kita Haus Sonnenschein zum Markt begleitete. „Das ist für die total aufregend, hierherzukommen. Die freuen sich immer mega, hierfür zu basteln“, berichtete sie, und den Kindern war die Freude deutlich anzusehen. Anschließend zog Bürgermeister Schmidt mit einem Bollerwagen über den Markt und verteilte „Capri-Sonnen“ an die Kinder, die das Getränk dankend annahmen.



