Die CSU München wird nach der gescheiterten Regierungsbeteiligung im Rathaus künftig in der Opposition arbeiten. Das gab die Partei am Dienstag bekannt. Fraktionschef Manuel Pretzl zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung der Ampel-Koalition, die CSU nicht an der Regierung zu beteiligen.
Harte Oppositionsarbeit angekündigt
„Wir stellen uns auf harte Oppositionsarbeit ein“, sagte Pretzl. Man werde die Arbeit der neuen Stadtregierung kritisch begleiten und eigene Akzente setzen. Die CSU habe in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie auch aus der Opposition heraus gestalten könne.
Enttäuschung über Ampel-Ansage
Die Entscheidung der Ampel-Koalition, die CSU nicht in die Regierung einzubeziehen, sei eine vertane Chance gewesen. „Wir hätten gerne mitregiert und unsere Erfahrung eingebracht“, so Pretzl. Stattdessen müsse man nun die Rolle des kritischen Begleiters einnehmen.
Die CSU München will sich nun auf die nächsten Wahlen konzentrieren und ihre Position in der Stadt stärken. „Wir werden unsere Arbeit für die Münchnerinnen und Münchner fortsetzen, auch wenn wir nicht in der Verantwortung stehen“, betonte Pretzl.



