Buckelwal-Konvoi steuert erneut Richtung Nordsee
Buckelwal-Konvoi wieder auf Nordsee-Kurs

Der Schiffskonvoi mit dem mehrfach an deutschen Küsten gestrandeten Buckelwal steuert wieder auf die Nordsee zu. Wie beim Schiffs-Ortungsdienst Vesselfender zu beobachten war, fuhren der Schlepper, die Barge mit dem Wal und das Begleitschiff am Nachmittag stetig in Richtung Norden. Damit könnte die Freisetzung des Wals doch, wie ursprünglich geplant, in der Nordsee erfolgen.

Wetterbedingungen machten Umkehr nötig

Am nördlichsten Punkt Dänemarks nahe der Stadt Skagen fließen Kattegat und Skagerrak zusammen – dies gilt als Eingang zur Nordsee. Diesen Punkt hatte der Konvoi am Freitagmorgen fast erreicht, musste jedoch wegen hohen Wellengangs zunächst abdrehen und wieder Richtung Süden fahren. Das Absperrnetz an der Barge wurde bereits entfernt, aber der Wal wurde bislang nicht freigesetzt.

Private Initiative setzt Rettung fort

Mitglieder der verantwortlichen privaten Initiative bekräftigten am Mittag, dass jeder Kilometer Richtung Nordsee zähle. Der rund zwölf Meter lange Buckelwal hatte vier Wochen vor der Insel Poel bei Wismar gelegen. Gegen den Rat vieler Wissenschaftler, Fachinstitutionen und Tierschutzorganisationen versucht die private Initiative seit Mitte April, den Wal zu bergen, um ihn lebend in die Nordsee oder den Atlantik zu bringen.

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Die Rettungsaktion bleibt umstritten, doch der Konvoi setzt seinen Weg fort. Sollte die Freisetzung in der Nordsee gelingen, wäre dies ein Erfolg für die Initiative. Die nächsten Stunden werden zeigen, ob die Wetterbedingungen dies zulassen.

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