Washington, D.C. – Ein neu veröffentlichtes Video zeigt die dramatischen Sekunden des gescheiterten Attentatsversuchs auf US-Präsident Donald Trump. Cole Allen Tomas (31) stürmt durch einen Sicherheitsposten des Secret Service, um beim Korrespondenten-Dinner in Washington, D.C. ein Attentat zu verüben. Seine möglichen Opfer: US-Präsident Donald Trump (79) und weitere Spitzenpolitiker. Das Video, das nun veröffentlicht wurde, zeigt die Ereignisse mit bisher ungekannter Klarheit.
Der Ablauf des Angriffs
Das Video, das am Donnerstagabend (Ortszeit) von Bundesstaatsanwältin Jeanine Pirro auf der Plattform X veröffentlicht wurde, zeigt Tomas einen Abend vor dem Angriff auf dem Hotelflur. Im Hintergrund ist zu sehen, wie Sicherheitsbeamte einen Metalldetektor abbauen. Tomas geht durch eine Tür, kehrt zurück und stürmt mit einem Gewehr in der Hand über den Flur. Laut Pirro zeigt das Video, wie er auf einen Beamten des Secret Service schießt. Als Reaktion zieht ein Agent seine Waffe und feuert in Richtung des Schützen. Tomas läuft aus dem Bild und wird wenig später außerhalb des Sichtwinkels der Kamera festgenommen.
Kein „friendly fire“
In ihrem Beitrag bei X schrieb Pirro: „Heute veröffentlichen wir ein Video, das dem US-Bezirksgericht bereits vorgelegt wurde und zeigt, wie Cole Allen bei seinem Versuch, den Präsidenten während des Weißes-Haus-Korrespondentendinners zu ermorden, auf einen Beamten des US-Geheimdienstes schießt.“ Es gebe keinen Hinweis darauf, dass der Agent von „friendly fire“ – also einem anderen Agenten oder Polizisten – getroffen worden sei.
Verletzte und rechtliche Schritte
Tomas wurde bei dem Angriff am Samstagabend verletzt, jedoch nicht angeschossen. Ein Beamter des Secret Service wurde angeschossen, trug jedoch eine kugelsichere Weste und überlebte. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Tomas mindestens einmal mit seiner Schrotflinte schoss, während ein Secret-Service-Agent fünf Schüsse abgab. Tomas erklärte sich am Donnerstag bereit, bis zu seinem Prozess in Haft zu bleiben. Bei einem kurzen Auftritt vor dem Bundesgericht legte er jedoch kein Geständnis ab.



