Der ARD-Ukraine-Korrespondent Vassili Golod wird ab Frühjahr 2027 die Leitung und Moderation des Politikmagazins „Monitor“ übernehmen. Der 33-Jährige folgt damit auf Georg Restle, der die Sendung im März verlassen hatte und nun das ARD-Studio Nairobi leitet.
Von Kyjiw nach Köln: Golods Werdegang
Golod, geboren 1993 im ukrainischen Charkiw, studierte Politikwissenschaft und Geschichte. Nach seinem Volontariat beim WDR arbeitete er als ARD-Korrespondent in London, als Reporter, Redakteur und Chef vom Dienst im WDR-Newsroom sowie als Gastgeber des Podcasts „Machiavelli – Rap und Politik“, den er mit ins Leben gerufen hat. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs 2022 berichtet er als ARD-Korrespondent aus der Ukraine und ist durch seine Einordnungen bei Tagesschau und Tagesthemen einem breiten Publikum bekannt.
WDR-Chefredakteurin lobt Golods Vielseitigkeit
„Mit Vassili Golod gewinnen wir für die Leitung einen Journalisten, der für seine politischen Einordnungen bei Tagesschau und Tagesthemen genauso bekannt ist wie bei Social Media oder im Podcast“, schrieb die WDR-Chefredakteurin für Politik und Zeitgeschehen, Ellen Ehni, zur Neubesetzung. Golod selbst nannte die Aufgabe „eine große Ehre, Teil des herausragenden Teams zu werden und diese Traditionsmarke des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Zukunft mitzugestalten“.
„Monitor“: Eine Traditionsmarke des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
„Monitor“ ist eines der ältesten Politikmagazine im deutschen Fernsehen und bekannt für kritische Berichterstattung. Mit Golod setzt der WDR auf einen jungen, digital affinen Journalisten, der auch auf Social Media und in Podcasts präsent ist. Die Sendung wird voraussichtlich im Frühjahr 2027 mit Golod als Moderator neu starten.



