Das US-Militär hat nach eigenen Angaben über 80 Ziele im Iran angegriffen und seine Attacken mittlerweile beendet. Die Streitkräfte hätten unter anderem Luftabwehrsysteme, Schiffsabwehrraketen sowie mehr als 60 Boote der Revolutionsgarden in oder nahe der Straße von Hormus getroffen, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom mit. Damit sei die Fähigkeit des Irans beeinträchtigt worden, den Schiffsverkehr in der Meerenge zu stören.
Deutlich stärkere Angriffe als zuvor
Das US-Militär hat bei seinen jüngsten Angriffen im Iran Medienberichten zufolge erneut Ziele im Süden des Landes ins Visier genommen. Unter anderem seien Systeme zur Luftabwehr, zur Küstenüberwachung sowie Drohnenstellungen attackiert worden, berichtete „Axios“ unter Berufung auf einen US-Regierungsbeamten. Die Angriffe seien vier oder fünf Mal stärker gewesen als Attacken vor rund anderthalb Wochen. Iranische Medien berichteten in der Nacht von Explosionen in der Hafenstadt Sirik an der Straße von Hormus sowie auf der Insel Qeschm. Auch aus dem Bereich der Großstadt Bandar Abbas gab es iranische Berichte über Explosionen. Nach Angaben des iranischen Senders Press TV wurden mehrere Menschen verletzt.
Iran: USA verstoßen gegen Rahmenabkommen
Der Iran hat die erneuten Angriffe der USA als Verstoß gegen das Rahmenabkommen verurteilt. Das Vorgehen der USA, Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft zu setzen sowie die daraufhin erfolgten Angriffe stellten einen „schwerwiegenden Verstoß“ gegen das Abkommen dar, schrieb Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi auf der Plattform X. Nach Attacken auf mehrere Tanker in der Straße von Hormus hatte das US-Militär Ziele im Iran angegriffen. Zuvor hatte das US-Finanzministerium mitgeteilt, eine vor gut zwei Wochen erteilte Ausnahmegenehmigung werde wieder zurückgenommen. Mit dem neuen Angriff der USA auf Ziele im Iran wächst die Gefahr einer erneuten militärischen Eskalation in der Region. Nach wochenlangen Kämpfen zwischen den USA, Israel und dem Iran war erst im vergangenen Monat eine vorläufige Vereinbarung erreicht worden, die Raum für intensive Verhandlungen über ein Ende des Krieges schaffen sollte. Diese Gespräche stocken derzeit.
Iran verurteilt erneute US-Sanktionen gegen Ölverkäufe
Das iranische Außenministerium verurteilt die Entscheidung der USA, die vorübergehend ausgesetzten Sanktionen gegen iranische Ölexporte wieder in Kraft zu setzen. Dieser Schritt verstoße gegen das Islamabad-Memorandum zur Waffenruhe, teilt das Ministerium mit. Man mache Washington für die Folgen verantwortlich und werde alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die eigenen Interessen und die nationale Sicherheit zu wahren.
USA greifen Ziele im Iran als Reaktion auf Schiffsattacken an
Die USA greifen nach eigenen Angaben Ziele im Iran an. Dies sei eine Reaktion auf iranische Attacken auf drei Handelsschiffe in der Straße von Hormus, teilt das Militär mit. Das Vorgehen des Iran sei gefährlich und ein klarer Bruch der Waffenruhe. Zeitgleich berichten iranische Medien über mehrere Explosionen im Süden des Landes. Diese seien unter anderem in den Hafenstädten Sirik und Bandar Abbas sowie auf der Insel Keschm zu hören gewesen. Berichte über Opfer oder Schäden liegen zunächst nicht vor.
USA widerrufen Lizenz für iranische Ölexporte – Ölpreise steigen
Die USA haben als Reaktion auf Attacken auf Öltanker in der Straße von Hormus am Dienstag eine Ausnahmegenehmigung zum Verkauf von iranischem Öl widerrufen. Die Ölpreise zogen daraufhin deutlich an, die Nordseesorte Brent und die US-Sorte WTI verteuerten sich nachbörslich um jeweils mehr als drei Prozent. Ein US-Regierungsvertreter bezeichnete das Vorgehen des Irans als völlig inakzeptabel und warnte vor Konsequenzen. Eine Stellungnahme der Regierung in Teheran lag zunächst nicht vor, auch bekannte sich niemand zu den Angriffen. In den vergangenen Tagen waren nach Angaben der britischen Seefahrtsbehörde UKMTO drei Tanker in und nahe der strategisch wichtigen Meerenge von unbekannten Projektilen getroffen worden.
Netanjahu: Zu früh für Prognosen im Iran-Konflikt
Es ist nach den Worten des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu noch zu früh, um die Folgen des Abkommens zur Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran abzuschätzen. US-Präsident Donald Trump glaube zwar, dass er das iranische Atomprogramm stoppen könne, er selbst habe daran jedoch Zweifel, sagt Netanjahu dem Sender CNN. Bei den zentralen Fragen im Umgang mit der Regierung in Teheran seien er und Trump sich einig, auch wenn es gelegentlich Meinungsverschiedenheiten gebe. „Wir sind wahre Verbündete“, erklärt Netanjahu.
Angriff auf Tanker: Katar bestellt Irans Vize-Botschafter ein
Nach dem Angriff auf einen katarischen Flüssiggas-Tanker in der Straße von Hormus hat Katar den iranischen Vize-Botschafter in dem Golfstaat einbestellt. Der Angriff gefährde die Sicherheit der Schifffahrt und die weltweite Energieversorgung, hieß es in einer Protestnote an den Iran der katarischen Nachrichtenagentur QNA zufolge. Die Note sei heute dem iranischen Vize-Botschafter in Katar, Mohsen Ghanei, überreicht worden. Nach Angaben des katarischen Außenministeriums griff der Iran den Flüssiggas-Tanker „al-Rekajat“ an. Die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) meldete vergangene Nacht einen Angriff in der Straße von Hormus, bei dem nach Angaben der Schiffsbesatzung ein Tanker von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen wurde. Der Iran sei „rechtlich voll verantwortlich“, teilte das katarische Außenministerium mit. Der mehr als 300 Meter lange Flüssiggas-Tanker „al-Rekajat“ gehört einer Reederei in der katarischen Hauptstadt Doha. Der Beraterfirma EOS Risk Group zufolge brach nach dem Angriff an Bord ein Feuer aus und die Besatzung verließ das Schiff. Die Reederei war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Weiteres Schiff in Straße von Hormus beschossen
In der Straße von Hormus ist ein weiteres Schiff von einem Geschoss getroffen worden. Das teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) am Dienstag mit. Man gehe davon aus, dass an dem Schiff strukturelle Schäden entstanden seien, aber niemand Verletzungen erlitten habe, hieß es. Stunden davor hatte die UKMTO bereits den Beschuss eines Tankers vor der Küste des Omans gemeldet. Dieser sei in Brand geraten.
LNG-Tanker aus Katar nahe Straße von Hormus droht zu explodieren
Der katarische Flüssiggas-Tanker droht nach einem iranischen Raketenangriff nahe der Straße von Hormus zu explodieren. Im Maschinenraum des Schiffes sei ein Feuer ausgebrochen, sagt ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Den Angaben zufolge feuerte die iranische Revolutionsgarde in der Nacht Raketen auf Schiffe in der Nähe der Wasserstraße ab.
LNG-Tanker in Straße von Hormus wird evakuiert
Die Besatzung eines Flüssiggas-Tankers aus Katar wird nach einem Treffer vor der Küste des Oman evakuiert. Das Schiff „Al Rekayyat“ habe erheblichen Schaden erlitten, sagen drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Es sei auf der omanischen Seite der Straße von Hormus unterwegs gewesen, als es an der Backbordseite getroffen wurde. Einer weiteren Person zufolge setzte der mit Flüssiggas (LNG) beladene Tanker daraufhin Notsignale ab. Der Zustand des Schiffes war zunächst unklar.
Deutschland verfünffacht Hilfe für Yad Vashem
Die Bundesregierung verfünffacht ihre finanzielle Unterstützung für die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Die bisherige jährliche Förderung von insgesamt einer Million Euro werde bis zum Ende des Jahrzehnts auf fünf Millionen Euro erhöht, teilt eine Sprecherin des Auswärtigen Amts mit. Außenminister Johann Wadephul unterzeichnet eine entsprechende Vereinbarung während seines Besuchs in Israel gemeinsam mit seinem israelischen Amtskollegen Gideon Saar. Mit den zusätzlichen Mitteln sollen unter anderem die Bestände von Yad Vashem digitalisiert und Bildungsprogramme zum Holocaust ausgebaut werden.
Wadephul warnt in Israel vor Schwächung von Palästinensischer Autonomiebehörde
Bundesaußenminister Johann Wadephul warnt vor einer Schwächung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA). Dies diene nicht der Sicherheit Israels, sagt Wadephul bei einem Besuch in Jerusalem. Vielmehr könne dadurch ein Vakuum entstehen, das radikalere Kräfte füllen könnten. Die PA sei zwar reformbedürftig, benötige jedoch die ihr zustehenden Steuer- und Zolleinnahmen für grundlegende Dienstleistungen. Wadephul fordert zudem erneut die Freigabe dieser Gelder durch die israelische Regierung.
Israel baut wohl Kontrolle im Westjordanland aus
Die israelische Regierung weitet nach Einschätzung zweier Nichtregierungsorganisationen ihre Kontrolle über das palästinensische Westjordanland in „beispiellosem Tempo“ aus. In einem gemeinsamen Bericht erklären Peace Now sowie Kerem Navot, die Regierung habe das Verwaltungs- und Kontrollsystem innerhalb von drei Jahren grundlegend verändert. Dies könne die Chancen auf eine künftige politische Einigung ernsthaft beeinträchtigen. Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden.
Insider: LNG-Tanker aus Katar nach Beschuss in Straße von Hormus beschädigt
Ein Flüssiggastanker aus Katar ist Insidern zufolge bei einem Vorfall in der Straße von Hormus durch Beschuss schwer beschädigt worden. Das zur Reederei Nakilat gehörende Schiff „Al Rekayyat“ wurde auf der omanischen Seite der Meerenge getroffen, wie vier Insider der Nachrichtenagentur Reuters sagen. Im Maschinenraum sei ein Feuer ausgebrochen. Die Besatzung werde evakuiert. Zuvor hatte es Berichte über nächtliche Raketenangriffe der iranischen Revolutionsgarde auf Schiffe in der wichtigen Schifffahrtsstraße gegeben. Es ist das erste Mal seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar, dass ein mit Flüssigerdgas (LNG) beladener Tanker aus Katar getroffen wird, das in dem Konflikt vermittelt. Das Emirat hat gemeinsam mit Pakistan auch das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran für ein Kriegsende vermittelt.
Explosionen in Damaskus in Nähe von Macrons Hotel
In der syrischen Hauptstadt Damaskus sind Sicherheitskreisen zufolge Sprengsätze in der Nähe eines Hotels explodiert, in dem der französische Präsident Emmanuel Macron absteigen sollte. Ein Reuters-Reporter vor Ort hört Explosionen in der Umgebung und berichtet von aufsteigendem Rauch. Die Straßen seien abgeriegelt worden. Macron ist der erste führende EU-Politiker, der Damaskus seit dem Sturz von Präsident Baschar al-Assad besucht.
Iran: Keine Verhandlungen mit USA bei weiteren Drohungen
Der Iran wird nach den Worten von Außenminister Abbas Araghchi keine Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen mit den USA aufnehmen, solange die Drohungen aus Washington andauern. „Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen werden nicht beginnen, wenn die Drohungen anhalten“, schreibt Araghchi auf der Plattform X. Er reagiert damit auf eine Äußerung von US-Präsident Donald Trump, der gedroht hatte, „den Job zu Ende zu bringen“, sollte keine Einigung erzielt werden. Araghchi verweist auf ein im vergangenen Monat unterzeichnetes Zwischenabkommen, in dem sich beide Seiten verpflichtet hatten, auf die Androhung oder Anwendung von Gewalt gegeneinander zu verzichten.
Angriff auf Tanker in der Straße von Hormus gemeldet
Die Crew eines Tankers in der Straße von Hormus hat einen Angriff auf ihr Schiff gemeldet. An Bord sei ein Feuer ausgebrochen, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) unter Berufung auf Angaben der Schiffsbesatzung mit. Der Tanker sei rund acht Seemeilen vor der omanischen Stadt Limah von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Verletzt worden sei niemand.
Netanjahu warnt USA vor Kampfjet-Deals mit Türkei
Kurz vor dem Beginn des zweitägigen Nato-Gipfels hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eindringlich vor einem Kampfjet-Deal zwischen den USA und der Türkei gewarnt. Er glaube nicht, dass Washington Ankara F-35-Kampfjets oder Triebwerke für ihre Kampfflugzeuge liefern solle, sagte er im Gespräch des US-Senders Fox News. „Das würde das Gleichgewicht der Kräfte im Nahen Osten stören“, führte Netanjahu weiter aus. Bislang garantierten Israel und das US-Militär diese Balance.
Französischer Präsident Macron in Syrien eingetroffen
Der französische Präsident Emmanuel Macron ist am Montag als erster westeuropäischer Staats- und Regierungschef seit dem Ende der Assad-Ära 2024 in Syrien eingetroffen. Sein Aufenthalt dort findet im Vorfeld des Nato-Gipfels in der Türkei am (morgigen) Dienstag statt, an dem Macron teilnimmt. Auch der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa wird bei dem Gipfel erwartet. Im Mai vergangenen Jahres hatte Macron al-Scharaa, einen ehemaligen Islamistenchef, in Paris empfangen und versprochen, er werde sich bei der EU und den USA dafür einsetzen, die Sanktionen gegen Syrien aufzuheben, was inzwischen größtenteils geschehen ist.
Hamas löst De-facto-Regierung im Gazastreifen auf
Die radikal-islamische Hamas hat am Montag ihre De-facto-Regierung im Gazastreifen aufgelöst. Damit signalisierte die mit dem Iran verbündete Palästinenser-Organisation ihre Bereitschaft, die Amtsgeschäfte an eine Gruppe palästinensischer Technokraten zu übergeben, wie es der den USA unterstützte Gaza-Friedensplan vorsieht. Die Hamas dringt im Gegenzug darauf, dass Israel andere Teile des Plans einhält. Die Auflösung des Gremiums, das die Ministerien seit mehr als einem Jahrzehnt beaufsichtigte, war ein zentraler Bestandteil des von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Nachkriegsplans für den Gazastreifen seit dem Inkrafttreten einer brüchigen Waffenruhe im Oktober.
Maersk und Hapag-Lloyd nutzen wieder Route über Suezkanal
Die dänische Reederei Maersk schickt einige ihrer Schiffe zukünftig wieder durch den Suezkanal. Damit nimmt sie eine Route ihres gemeinsamen Netzwerks mit Hapag-Lloyd wieder auf, statt die Fracht um das südafrikanische Kap der Guten Hoffnung zu leiten, teilt das Unternehmen mit. Die Entscheidung erfolge nach einer gründlichen Bewertung der Sicherheitslage im Roten Meer. Es sei ein erster Schritt zu einer schrittweisen Rückkehr auf die Route. Wegen der Angriffe der mit dem Iran verbündeten jemenitischen Huthi-Miliz in der Region hatten Reedereien das Rote Meer gemieden und ihre Schiffe in den vergangenen Jahren um Afrika herumgeleitet.
Tanker passieren die Straße von Hormus wieder – auf dem Oman-Kurs
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus erholt sich langsam: Am Sonntag passierten sechs Öl- und Gastanker die Meerenge auf der omanischen Küstenroute, die unter US-amerikanischem Schutz steht. Einen Tag zuvor hatten mindestens acht Schiffe auf dieser Strecke noch unerklärte Kehrtwenden vollzogen – vier von ihnen wichen anschließend auf die iranische Route aus. Westliche Marineverbände warnen weiterhin vor einem „erheblichen“ Bedrohungsrisiko und gehen davon aus, dass die Mitte der Straße vermint ist. Das Bild bleibt unübersichtlich: Zahlreiche Tanker fahren mit abgeschalteten Transpondern, um dem iranischen Militär nicht aufzufallen. Laut dem Datenanbieter Kpler passierten am Samstag zwar 19 Schiffe die Straße von Hormus in beide Richtungen, doch nur eines signalisierte offen seinen Kurs entlang der omanischen Küste. Der Iran besteht darauf, dass Schiffe ausschließlich die von Teheran genehmigte Route nutzen dürfen – und hat bereits Schiffe beschossen, die sich nicht daran hielten.
Trauerzug mit Chameneis Leichnam führt durch Teheran
Vor der Beerdigung von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei soll dessen Leichnam in einer Prozession durch die Millionenmetropole Teheran geführt werden. Der Trauerzug für den früheren Religionsführer beginnt weit im Osten der Hauptstadt und führt über die zentrale Hauptverkehrsachse bis zum Asadi-Turm im Westen der Stadt, wie die Regierung mitteilte. Chamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Irans Hauptstadt getötet worden. Anschließend führten die USA und Israel mehr als fünf Wochen Krieg gegen den Iran, bis sich Vertreter aus Washington und Teheran Anfang April auf eine Waffenruhe einigten.
Schiff vor Küste Jemens meldet bewaffneten Angriff
Ein Frachtschiff hat im Roten Meer vor der jemenitischen Küste einen bewaffneten Angriff gemeldet. Das Schiff habe eine Notmeldung abgesetzt, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) am Sonntag mit. Der Vorfall habe sich in der Nähe der Hafenstadt Hudaida im Jemen ereignet. „Bewaffnete Angreifer“ hätten das Schiff attackiert. Details über mögliche Opfer oder Schäden gab es zunächst nicht. Zunächst bekannte sich auch niemand zu dem Angriff. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz kontrolliert den Norden und Westen des verarmten Landes, darunter die Hauptstadt Sanaa und die wichtige Hafenstadt Hudaida am Roten Meer. Seit 2023 hatte die Miliz Dutzende Schiffe mit angeblichem Bezug zu Israel in der Region angegriffen und teils versenkt oder stark beschädigt. Die Miliz ist neben der Hisbollah im Libanon der wichtigste nicht-staatliche Verbündete Teherans.



