Starmer in der Mandelson-Affäre: Premierminister gerät bei Sondersitzung ins Stottern
Starmer stottert in Mandelson-Affäre bei Sondersitzung

Premierminister in der Erklärungsnot: Starmer stottert bei Mandelson-Fragen

Während einer dramatischen Sondersitzung des britischen Unterhauses geriet Premierminister Keir Starmer am Dienstag ins Stottern. Die Enthüllungen um die Berufung des Epstein-Freundes Peter Mandelson zum Botschafter in den USA bringen den Labour-Politiker zunehmend in Bedrängnis.

Opposition fordert klare Antworten

Die Abgeordnete Rebecca Paul konfrontierte Starmer mit brisanten Vorwürfen: „Vor sieben Monaten berichtete eine überregionale Zeitung, dass Peter Mandelson die Sicherheitsüberprüfung nicht bestanden habe. Wie ist es also möglich, dass niemand in der Downing Street Nr. 10 bis vergangene Woche davon wusste?“

Graham Stuart, ein weiterer Oppositionspolitiker, sprach von einem demütigenden Tag für Premierminister, Unterhaus und das ganze Land und forderte endlich klare Antworten ein.

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Starmer entschuldigt sich – schiebt Schuld auf Beamte

Am Nachmittag hatte Keir Starmer die Sondersitzung mit einer Entschuldigung eingeleitet: „Im Kern geht es hier um eine falsche Entscheidung, die ich getroffen habe. Ich hätte Peter Mandelson nicht ernennen dürfen. Ich übernehme die Verantwortung für diese Entscheidung.“ Besonders entschuldigte er sich bei den Opfern des Pädophilen Jeffrey Epstein.

Doch gleichzeitig verwies der Premierminister auf angebliches Versagen seiner Beamten. Er beteuerte, ihm sei nicht mitgeteilt worden, dass Mandelson vor seiner Berufung durch die obligatorische Sicherheitsprüfung gefallen war – ein schwerwiegendes Versäumnis im Auswärtigen Amt.

Fragwürdige Verbindungen zu China und Russland

Neben der gescheiterten Sicherheitsüberprüfung werden auch Mandelsons Verbindungen zu China und Russland kritisch hinterfragt. Besonders seine Tätigkeit im Kreml-nahen Mischkonzern Sistema sorgt für Unruhe.

Abgeordneter Lincoln Jopp stellte klar: „Wir haben also nun festgestellt, dass der Premierminister tatsächlich wusste, dass Peter Mandelson Direktor bei Sistema gewesen war, als er ihn ernannte. Warum um alles in der Welt sollte der Premierminister unsere nationale Sicherheit auf diese Weise aufs Spiel setzen?“

Aus diesem Aspekt der Affäre wird sich Starmer vermutlich nicht so leicht herausreden können. Der Druck auf den britischen Premierminister wächst weiter, mehrere Oppositionspolitiker legen ihm bereits den Rücktritt nahe.

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