Prinz Harry in London: Gute Miene zum Pech-Besuch nach Prozesspleite
Prinz Harry in London: Gute Miene zum Pech-Besuch

Prinz Harry (41) ist zurück in seiner Heimat London, doch der Besuch entpuppte sich als Pleite. Am Dienstag absolvierte er seinen ersten öffentlichen Termin für seine Wohltätigkeitsorganisation im Chatham House am St. James’s Square. Mit Daumen hoch und verkrampftem Lächeln verließ er das Gebäude, verschwand nach neun Sekunden in einem Range Rover und wurde davonschauffiert. Sein Ziel ist unklar; Gerüchte nennen Luxushotels wie das Savoy oder Freunde im Norden Londons. In königlichen Immobilien darf er derzeit nicht wohnen, doch Vater König Charles (77) besitzt Privatbesitz wie Highgrove in den Cotswolds, das Harry in seinem Buch „Spare“ als „Club H“ und „perfektes Versteck für einen Teenager“ beschrieb.

Chaotischer Start und verlorener Prozess

BBC-Royal-Korrespondentin Daniela Relph (53) fasste Harrys Situation zusammen: „Es war ein schwieriger und chaotischer Start dieser Reise.“ Der Besuch verlief alles andere als königlich: kein Buckingham-Palast, kein Staatsschutz. Harry kam allein, ohne Ehefrau Meghan (44) und die Kinder Archie (7) und Lilibet (5). Grund ist die Sicherheitsfrage – er erhält in Großbritannien keinen automatischen Polizeischutz mehr. Zudem wurde sein Wunsch, in einer königlichen Unterkunft zu wohnen, am Montag offiziell abgesagt, da die Planung bereits anders lief.

Am Dienstag erlitt Harry vor dem High Court eine Niederlage in seinem Prozess gegen Associated Newspapers, den Verlag von Daily Mail und Mail on Sunday. Gemeinsam mit Baroness Doreen Lawrence (73), Elton John (79), Elizabeth Hurley (61) und anderen Klägern warf er dem Verlag jahrelange illegale Informationsbeschaffung vor, darunter Abhören, private Ermittler und das Beschaffen persönlicher Daten. Der Richter wies die Klagen ab, da die schweren Vorwürfe nicht ausreichend bewiesen seien.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Harrys Kampf gegen britische Medien

Für Harry ist der Kampf gegen britische Medien ein Lebensthema. Relph ordnete ein, er wolle „offenlegen, was er als jahrzehntelange Missstände in den britischen Medien betrachtet“. Dies sei auch mit der Behandlung seiner Mutter Diana, Prinzessin von Wales, verbunden. Nach dem Urteil veröffentlichten Harry und Lawrence eine gemeinsame Erklärung: „Wir sind vor Gericht gegangen, um Gerechtigkeit und Rechenschaft zu suchen. Aber wir haben keines von beiden erhalten.“ Sie kritisierten, wie Beweise – insbesondere von privaten Ermittlern – vor Gericht präsentiert und behandelt wurden. Associated Newspapers wertete das Urteil als Bestätigung der eigenen Position.

Der Besuch in London bleibt somit ohne Glanz und ohne Familie. Harrys Zukunft in Großbritannien bleibt ungewiss, während er weiter gegen Medien kämpft.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration