Die Menschen im Iran bangen angesichts der stockenden Gespräche über ein Ende des Krieges. Iranerinnen und Iraner berichten von wirtschaftlicher Not, Staatsterror und der Angst vor einer noch düstereren Zukunft. Die Reportage von Susanne Koelbl, Fritz Schaap und Anna-Sophie Schneider zeichnet ein düsteres Bild.
Wirtschaftliche Not und allgegenwärtige Angst
Die Wirtschaftskrise im Iran hat sich weiter verschärft. Viele Menschen haben ihre Arbeit verloren, die Preise für Grundnahrungsmittel sind explodiert. „Wir können uns kaum noch das Nötigste leisten“, klagt ein Teheraner Familienvater. Die Inflation frisst die Ersparnisse auf, und die Zukunftsperspektiven sind düster.
Staatsterror und Hinrichtungen
Besonders groß ist die Angst vor willkürlichen Verhaftungen und Hinrichtungen. „Es geht schnell, dass sie dich hinrichten“, sagt eine junge Iranerin. Die Justiz gehe mit brutaler Härte gegen Regimekritiker vor. Allein in den letzten Wochen wurden Dutzende Menschen zum Tode verurteilt.
Friedensgespräche stocken
Die internationalen Bemühungen um eine Beendigung des Krieges kommen kaum voran. Die Verhandlungen sind festgefahren, beide Seiten zeigen wenig Kompromissbereitschaft. Für die Bevölkerung bedeutet das eine Verlängerung des Leids.
Angst vor einer noch düstereren Zukunft
Viele Iraner fürchten, dass sich die Lage weiter verschlechtern könnte. „Wir haben keine Hoffnung mehr“, sagt ein oppositioneller Aktivist. „Das Regime wird immer repressiver, und die Welt schaut zu.“ Die Menschen fühlen sich allein gelassen.
Stimmen aus dem Volk
Die Reportage lässt viele Betroffene zu Wort kommen. Eine Lehrerin berichtet von zensierten Lehrplänen, ein junger Mann von der ständigen Überwachung. Die allgegenwärtige Furcht prägt den Alltag.
Die Situation im Iran bleibt angespannt. Während die politischen Gespräche stocken, leiden die Menschen unter wirtschaftlicher Not und staatlicher Gewalt. Die internationale Gemeinschaft ist gefordert, Druck auf das Regime auszuüben, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.



