Bei den Vorwahlen in New York hat der junge Bürgermeister Zohran Mamdani seine Machtbasis innerhalb der Demokratischen Partei erheblich ausgebaut. Seine Kandidaten gewannen gegen die des demokratischen Establishments, was bei Strategen als „Bürgerkrieg“ innerhalb der Partei bezeichnet wird.
Mamdani als Königsmacher
Der 38-jährige Mamdani, der erst vor zwei Jahren zum Bürgermeister gewählt wurde, hat sich als Königsmacher etabliert. Seine Unterstützung verhalf mehreren Kandidaten zu Siegen, die gegen die etablierten Demokraten antraten. „Das ist eine klare Machtverschiebung“, sagte ein Stratege, der nicht genannt werden wollte. „Die Partei wird von innen heraus neu geordnet.“
Ergebnisse der Vorwahlen
Insgesamt gewannen Mamdanis Kandidaten in fünf von sieben umkämpften Bezirken. Besonders deutlich war der Sieg in Brooklyn, wo die von Mamdani unterstützte Avila Chevalier mit 62 Prozent der Stimmen gegen den Amtsinhaber gewann. „Die Wähler wollen einen neuen Weg“, sagte Chevalier nach ihrem Sieg.
Auswirkungen auf die Partei
Die Niederlagen des Establishments haben innerhalb der Demokratischen Partei für Unruhe gesorgt. Einige Strategen befürchten eine Spaltung, die sich bei den Präsidentschaftswahlen 2028 negativ auswirken könnte. „Das ist ein Bürgerkrieg“, sagte ein hochrangiger Demokrat. „Wir müssen uns zusammenraufen, sonst verlieren wir die Mitte.“
Mamdanis Agenda
Mamdani selbst sieht seine Bewegung als Erneuerung der Partei. „Wir bringen frische Ideen und neue Gesichter“, sagte er in einer Rede. Seine Agenda umfasst bezahlbaren Wohnraum, kostenlose Gesundheitsversorgung und eine progressive Steuerpolitik. Kritiker werfen ihm vor, die Partei nach links zu rücken und damit Wahlen zu gefährden.



