Weißes Gold für grüne Lieblinge: Dieses Salz kann Zimmerpflanzen helfen
Salz ist mehr als nur Würze – es kann für Zimmerpflanzen zum echten Kraft-Booster werden. Doch wer zur falschen Packung greift, schadet seinen grünen Lieblingen mehr, als er ihnen hilft.
Seit Jahrhunderten gilt Salz als „Weißes Gold“. Heute steht es in fast jeder Küche. Aber es kann noch mehr: Auch Zimmerpflanzen profitieren davon – wenn man weiß, welches Salz das richtige ist.
Darum kann Salzwasser Zimmerpflanzen helfen
Wer kräftige, gesunde Pflanzen will, muss regelmäßig düngen, erklärt myHOMEBOOK. Viele Produkte aus dem Handel sind allerdings teuer. Zudem stecken darin oft Zusätze, die nicht jeder verwenden möchte.
Eine Alternative kann Salz sein. Mit der richtigen Anwendung lässt sich so gezielt nachhelfen. Der Vorteil: Man weiß genau, welche Stoffe ins Gießwasser kommen. Doch Vorsicht – nicht jedes Salz ist geeignet.
Bittersalz ist geeignet – Speisesalz tabu
Kochsalz gehört nicht in den Blumentopf. Auch Meersalz oder Himalaja-Salz sind keine gute Idee. Sie können die Wurzeln daran hindern, ausreichend Wasser aufzunehmen. Im schlimmsten Fall trocknet die Pflanze aus, obwohl die Erde noch feucht ist.
Hinzu kommt: Natrium und Chlorid können in größeren Mengen schädlich sein. Sie stören die Aufnahme wichtiger Nährstoffe. Geeignet ist stattdessen Bittersalz, auch Epsom-Salz genannt. Dabei handelt es sich um ein natürliches Mineral aus Magnesium und Schwefel. Es schmeckt stark bitter und ist nicht zum Verzehr gedacht.
Magnesium unterstützt Fotosynthese
Bittersalz liefert Magnesium – einen zentralen Nährstoff für Pflanzen. Er wird für die Fotosynthese benötigt und ist damit an der Energiegewinnung beteiligt.
Auch der enthaltene Schwefel ist wichtig. Er hilft bei der Bildung von Proteinen und Enzymen. Beides braucht die Pflanze für gesundes Wachstum.
Eine dauerhafte Zugabe ist nicht nötig. Es reicht, Zimmerpflanzen nur alle paar Monate mit Bittersalz zu versorgen, es sei denn, eine Pflanze zeigt Mangelerscheinungen, wie beispielsweise gelbe Flecken auf den Blättern.
So wird Bittersalz richtig angewendet
Für das Gießwasser wird etwa ein Esslöffel Bittersalz in drei Litern lauwarmem Wasser aufgelöst. Mit dieser Mischung können auch andere Zimmerpflanzen gegossen werden, selbst wenn nur eine Pflanze Symptome zeigt.
Alternativ lässt sich die betroffene Pflanze direkt besprühen. Über die Blätter kann sie die Mineralstoffe schneller aufnehmen.
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