Einblick in die Rechtsmedizin: Spurensicherung am und im menschlichen Körper
Die Rechtsmedizin hat in den letzten Jahren vermehrt Einzug in Kino und Fernsehen gehalten. Doch während Filme und Serien oft spektakuläre Fälle wie die Suche nach Körperteilen oder vergiftete Geburtstagstorten zeigen, widmet sich der nächste Gesprächskreis Jarmen den alltäglichen, aber ebenso wichtigen Aufgaben dieser Fachrichtung.
Die Veranstaltung findet ausnahmsweise an einem Freitag, dem 24. April, statt. Als Referentin konnten die Organisatoren Hans-Robert und Claudia Metelmann, die das Format seit über drei Jahrzehnten in ihrer Heimatstadt betreiben, die renommierte Rechtsmedizinerin Britta Bockholdt gewinnen. Die Professorin ist Direktorin des Instituts für Rechtsmedizin an der Universität Greifswald.
Gewaltopferambulanz: Hilfe und Beweissicherung
Zum Institut gehört eine Gewaltopferambulanz, in der Verletzungen zeitnah und präzise dokumentiert werden. Diese Aufzeichnungen dienen als Beweismittel für spätere rechtliche Verfahren. Die Mediziner sind spezialisiert auf die Dokumentation und Interpretation von Verletzungen durch äußere Gewalteinwirkung sowie auf die Sicherung von Spuren wie DNA.
„Viele Bürgerinnen und Bürger wissen gar nicht, dass es diese Gewaltopferambulanz gibt und welche individuelle Hilfe sie im Notfall leisten kann“, erklärt Hans-Robert Metelmann. Der Gesprächskreis soll dieses Wissen verbreiten.
Details zur Veranstaltung
Der Gesprächskreis Jarmen findet wie gewohnt im Haus der Begegnung am Neuen Markt 6 statt. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, und die Runde steht allen Interessierten offen.



