Bonn – Die deutsche Klippenspringerin Anna Bader ist nach einem positiven Dopingtest für 24 Monate gesperrt worden. Dies gab die Nationale Anti Doping Agentur (Nada) bekannt. Die 42-Jährige war am 13. Juni 2024 bei einer Trainingskontrolle positiv auf die Substanz Ostarine getestet worden. Ostarine wird zur Steigerung der Muskelmasse eingesetzt und findet in der Medizin unter anderem bei Osteoporose oder Muskelschwund Anwendung.
Streitbeilegungsvereinbarung geschlossen
Die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada), die Nada und Bader haben eine sogenannte Streitbeilegungsvereinbarung geschlossen. Darin heißt es: „Die Parteien sind sich einig, dass es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass der Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen vorsätzlich begangen wurde.“ Seit dem 27. September 2024 war Bader vorläufig suspendiert. Der Fall war bislang nicht öffentlich bekannt.
Sperre rückwirkend
Da die Sperre rückwirkend ab dem Datum der Probeentnahme gilt, darf Bader bereits ab dem 13. Juni dieses Jahres wieder an Wettkämpfen teilnehmen. Die Athletin hatte bei der Schwimm-WM 2013 in Barcelona Bronze gewonnen. Mit der Entscheidung kann sie ihre Karriere fortsetzen, sofern sie die Auflagen erfüllt.



