Vier Tester haben einen DNA-Test gemacht – aus ganz unterschiedlichen Gründen und mit spannenden Ergebnissen. Sie berichten, was sie am meisten überrascht hat.
Camila: Künstlerin mit gemischten Wurzeln
Camila (41) arbeitet als Künstlerin. Ihr DNA-Test ergab, dass sie zu 48 Prozent aus Mexiko, 26 Prozent aus Spanien, 6 Prozent aus dem Baskenland, 5 Prozent aus Nordafrika und weiteren Regionen stammt. „Ich hatte schon geahnt, dass ich ein wildes Ergebnis bekomme, denn die meisten Mexikaner haben gemischte Wurzeln. Aber dass die Hälfte meiner Gene aus 15 verschiedenen Weltregionen stammt, war komplett neu für mich. Mit dem Test habe ich sogar Verwandte gefunden – das hat mich natürlich überrascht“, sagt sie. Ob und wann sie die Verwandten kontaktieren wird, ist noch offen. „Bis jetzt habe ich die Ergebnisse nur mit meinem Bruder besprochen, und er war ebenfalls verblüfft. Ich finde Ahnenforschung super spannend, und sie zeigt, dass wir Menschen alle miteinander verbunden sind.“
Frank: Lehrer lüftet Familiengeheimnisse
Frank (42), Lehrer, wollte mit dem DNA-Test von Ancestry mehr über die Herkunft seiner Familie erfahren. „Ein Teil meiner Familie ist gut erforscht, aber bei der anderen Hälfte fehlen Unterlagen, und man kann keine Fragen mehr stellen. Jetzt ist das Testergebnis da: Der größte Teil meiner Gene stammt aus dem deutschsprachigen Raum, ein Viertel aus Schweden und Dänemark und zwei Prozent aus Osteuropa und Russland. Mich hat vor allem der dänisch-schwedische Einfluss überrascht. Ich wusste nicht, dass wir Beziehungen dorthin haben – aber es erklärt, warum ich so gern in diese Länder reise.“ Seine Eltern waren genauso erstaunt wie er. „Sie haben auch keine Idee, woher der skandinavische Einschlag stammen könnte. Deshalb werde ich auch für sie einen Test bestellen. Es ist spannend zu sehen, wie sich die Ergebnisse unterscheiden und ähneln. Der Test hat meinen Blick auf die Welt verändert: Offenbar sind unsere verwandtschaftlichen Beziehungen nicht so eindeutig, wie man denkt, und unbewusste Vorlieben für Orte könnten in unseren Genen stecken. Das finde ich irrsinnig spannend!“
Sophia: IT-Administratorin entdeckt unerwartete Ethnien
Sophia (36), IT-Administratorin, hat deutsche und iranische Wurzeln. „Da ich von beiden Seiten nur wenige ältere Familienmitglieder kenne, konnte ich viele Fragen nicht stellen. Vor dem Test dachte ich, dass mütterlicherseits vieles aus Polen oder Skandinavien kommen könnte, weil wir viele hellblonde Familienmitglieder haben. Von meinem Vater her vermutete ich Einflüsse aus dem Iran. Aber der Test zeigte Ethnien, mit denen ich nie gerechnet hätte: Meine Gene stammen größtenteils aus dem Iran/Persien und Mitteleuropa, aber auch aus Osteuropa, Anatolien/Kaukasus, den Ägäischen Inseln und sogar von tibetischen Völkern. Ich wusste nicht, dass man sehen kann, welche Anteile von welchem Elternteil vererbt wurden. So konnte ich meinen Eltern neue Infos zu ihrer eigenen Herkunft geben. Wir wissen jetzt auch, woher die Geburtsnamen meiner Eltern stammen und was sie bedeuten. Sehr spannend! Ich werde auf jeden Fall weiter forschen.“
Laura: Schauspielerin mit osteuropäischen Wurzeln
Laura (35), Schauspielerin, hat zu 89 Prozent osteuropäische Wurzeln, dazu fünf Prozent Schweden und drei Prozent Italien, vor allem aus Nordwestpolen und der Nordwestukraine. „Ehrlich gesagt hätte ich mit Schweden und Italien nicht gerechnet! Polen kannte ich bereits, da dort ein Teil meiner Familie lebt. Durch den Test ist mein Wunsch, in die Ukraine zu reisen und die Kultur kennenzulernen, viel größer geworden. Aber aufgrund der aktuellen politischen Lage ist das leider nicht möglich.“
Möchten auch Sie mehr über Ihre familiären Wurzeln erfahren? Mit einem DNA-Test, zum Beispiel von Ancestry, finden Sie es in kürzester Zeit heraus.



