Eine Umarmung drückt Geborgenheit, Nähe und Wertschätzung aus. Doch regelmäßiger Körperkontakt kann noch viel mehr: Er kann sogar dabei helfen, länger zu leben! Wissenschaftliche Studien belegen, dass Umarmungen positive Effekte auf Körper und Geist haben. Sie senken den Blutdruck, reduzieren Stresshormone und stärken das Immunsystem. Zudem wird durch die Ausschüttung von Oxytocin, dem sogenannten Kuschelhormon, das Wohlbefinden gesteigert und die Bindung zu Mitmenschen vertieft.
Die gesundheitlichen Vorteile von Umarmungen
Regelmäßige Umarmungen können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Durch die Beruhigung des Nervensystems wird der Körper in einen entspannten Zustand versetzt. Auch psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen können durch vermehrten Körperkontakt positiv beeinflusst werden. Eine Studie der University of North Carolina zeigte, dass Paare, die sich häufiger umarmen, niedrigere Blutdruckwerte aufweisen.
Wie viele Umarmungen braucht der Mensch?
Experten empfehlen mindestens vier Umarmungen pro Tag für ein gesundes emotionales Gleichgewicht. Kinder profitieren besonders von regelmäßigem Körperkontakt, da er die Entwicklung von Urvertrauen und sozialen Kompetenzen fördert. Doch auch im Alter sind Umarmungen wichtig: Sie können Einsamkeit lindern und das allgemeine Wohlbefinden steigern.
Umarmen Sie sich also ruhig öfter – es tut nicht nur der Seele gut, sondern kann tatsächlich das Leben verlängern. Die einfache Geste der Zuneigung ist ein wirksames Mittel für ein gesünderes und längeres Leben.



