Verzögerung beim „Teja“: Indisches Restaurant in Güstrow öffnet später
„Teja“ in Güstrow: Eröffnung verzögert sich

In Güstrow warten viele gespannt auf die Eröffnung des neuen indischen Restaurants „Teja“. Dieses sollte ursprünglich am 1. Mai in den ehemaligen Barlach Stuben in der Plauer Straße seine Pforten öffnen. Doch bislang ist dort kaum Bewegung zu sehen. Die Baustelle ruht, und ein Plakat an der Tür kündigt noch immer die Eröffnung an. Viele Güstrower fragen sich daher: Wird das „Teja“ überhaupt noch eröffnen?

Der Grund für die Verzögerung

Der künftige Betreiber Harjit Singh erklärt die Verzögerung: „Mein Bruder ist in Indien und hat sich am Auge verletzt.“ Sein Bruder, der als Handwerker fungiert, gestaltet die Einrichtung des Restaurants selbst und bringt auch das benötigte Material aus Indien mit. Die Einrichtung soll im indischen Stil gehalten sein, um den Gästen ein authentisches Ambiente zu bieten. Aufgrund der Verletzung verzögert sich nun die Fertigstellung.

Hintergrund: Die Barlach Stuben

Frank und Claudia Dankert hatten die Barlach Stuben zehn Jahre lang geführt. Sie betreiben in Güstrow zwei weitere gastronomische Einrichtungen und wollten kürzertreten. Zudem gingen zwei Mitarbeiterinnen in Rente. Daher gaben sie das Restaurant ab. Frank Dankert zeigte sich erleichtert, dass mit Harjit Singh ein neuer Betreiber gefunden wurde. „Wir sind froh, dass es mit ihm weitergeht“, sagte er vor einigen Wochen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Das Konzept des „Teja“

Harjit Singh betreibt bereits seit rund 15 Jahren mehrere Lokale in Deutschland, unter anderem in Berlin und Delitzsch, ebenfalls unter dem Namen „Teja“. „Teja bedeutet Licht oder Hoffnung“, erklärt Singh. In Güstrow möchte er die beliebtesten Gerichte aus seinen anderen Restaurants anbieten, ergänzt um eine Saisonkarte. Die Speisen werden von einem ausgebildeten Koch aus Indien zubereitet, was für authentische Aromen sorgen soll.

Ausblick: Wann öffnet das „Teja“?

Die Güstrower müssen sich nicht mehr allzu lange gedulden. Harjit Singh rechnet damit, dass sein Bruder in etwa einer Woche zurück in Deutschland ist. Dann soll der Innenausbau zügig starten. Mitte oder Ende Mai könnte das „Teja“ schließlich eröffnen. Bis dahin bleibt die Vorfreude auf das neue indische Restaurant in der Plauer Straße bestehen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration