Der Schauspieler Francis Fulton-Smith, bekannt aus Produktionen wie „Derrick“ und „Das Traumschiff“, hat am Samstagabend seinen 60. Geburtstag im Upside East im Münchner Werksviertel gefeiert. Rund 150 illustre Gäste aus Politik, Wirtschaft, Film und Medien folgten der Einladung des selbsternannten „bayerischen Engländers“. Der Dresscode war elegante Abendkleidung, das Motto lautete: Spenden statt Schenken. Die Erlöse kommen der DKMS, dem Lichtblick e.V. und der Haunerschen Kinderkrebsklinik zugute.
Ein Abend der Begegnungen
„Ich habe in meinem Adressbuch gestöbert, welche Menschen mir wichtig sind und wen ich an meinem heutigen Tag um mich haben möchte“, erklärte der TV- und Kinostar. Unter den Gästen befanden sich unter anderem Sportmoderator Marcel Reif mit seiner Ehefrau Marion Kiechle, Justizminister Georg Eisenreich, Unternehmerin Judith Williams mit neuer kürzerer Frühlingsfrisur und Ehemann Klaus-Alexander Stecher, Schauspielerin Sophie Wepper mit Ehemann David Meister, Charity-Queen Saskia Greipl-Kostantinidis mit Ehemann Stavros Kostantinidis, Süßwaren-Unternehmer Hermann Bühlbecker (Lambertz) sowie Dave Kaufmann und Erol Sander, die später mit dem Geburtstagskind als „Gentlemen Forever“ zwei Songs zum Besten gaben.
Überraschung von der Lebensgefährtin
Seine Lebensgefährtin Salomea (31), die er vor vier Jahren über Instagram kennengelernt hatte, überraschte ihn mit einer selbstgebackenen Geburtstagstorte und einem Frühstück. Auf die Frage nach Hochzeitsplänen antwortete Fulton-Smith: „Salomea und ich sind sehr glücklich! Aber eins nach dem anderen, jetzt wird erst mal der Geburtstag gefeiert.“
Eine emotionale Rede
In seiner Ansprache, die als rührende Hommage an Eltern und Freunde beschrieben wurde, verriet der Münchner: „Als ich jung war, klang 60 wie ein medizinischer Befund. Heute weiß ich: Es ist eher ein Upgrade! Man ist nicht alt, aber vielleicht ein bisschen teurer in der Wartung und charakterstark.“ Er blickte auf sein Leben zurück: „Wenn ich mich so umblicke, sehe ich vor allem eins: Gesichter, Geschichten und Menschen, die mein Leben reicher gemacht haben. Ich beginne dort, wo alles begann, nämlich bei meinen Eltern. Ihr habt mir etwas gegeben, das man weder kaufen noch spielen kann, nämlich Haltung! Nicht Perfektion, nicht Ideologie, sondern Werte, Anstand, Humor und die Fähigkeit, nach Niederlagen wieder aufzustehen.“
Statt Geschenken hatte er sich Spenden „für Menschen, die nicht so viel Glück im Leben haben“ gewünscht. Die Veranstaltung im Werksviertel war somit nicht nur eine Feier seines runden Geburtstags, sondern auch ein Zeichen der Solidarität mit Bedürftigen.



