Frühjahrsputz am Kummerower See: Über 70 Helfer räumen Strand und Park auf
Frühjahrsputz: 70 Helfer säubern Kummerower See

Frühjahrsputz am Kummerower See: Über 70 Helfer räumen Strand und Park auf

Ein beeindruckendes Bild gemeinschaftlichen Engagements bot sich kürzlich in Verchen am Kummerower See. Mehr als siebzig Einwohner des idyllischen Erholungsortes trafen sich am Samstag, dem 11. April, zum traditionellen Frühjahrsputz. Ihr Ziel: Die Beseitigung der unliebsamen Hinterlassenschaften des langen Winters, die sich überall im Gemeindegebiet angesammelt hatten.

Großreinemachen von Strand bis Wanderwegen

Der Fokus der umfangreichen Aufräumaktion lag insbesondere auf dem malerischen Strandabschnitt und dem angrenzenden Park. Doch auch die beliebten Wanderwege zur Bornitz und zur Aalbude wurden von den tatkräftigen Helfern gründlich gesäubert. Bürgermeister Detlef Gutjahr zeigte sich begeistert von der regen Beteiligung und dem unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten. „Ich freue mich über die rege Beteiligung“, betonte Gutjahr. „Besonders schön ist es, die fleißigen Kinder bei der Arbeit zu beobachten. Ihren wachsamen Augen entgehen kein Papierschnipsel und keine Glasscherbe.“

Für die anspruchsvollen Aufgaben stand dankenswerterweise schwere Technik zur Verfügung. Die Firma Erd- und Landschaftsbau Schmitz sowie Christian Berndt und die Bornitzer Familie Flöthmann stellten Maschinen bereit, die für das effiziente Beräumen des Strandes unverzichtbar waren.

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Schweres Treibgut und frische Farbe für Spielgeräte

Eine besondere Herausforderung stellten die großen Mengen Schilf dar, die Wind und Wellen in den vergangenen Monaten als Treibgut an das Ufer gespült hatten. Mit Radladern wurde das zusammengeharkte Material zu bereitstehenden Containern transportiert. Parallel dazu kümmerten sich Manuela Böttcher und Maren Berndt liebevoll um die Spielgeräte am Strand. Mit Pinsel und Farbe versahen sie die Geräte mit einem frischen Anstrich, ebenso wie die Sitzbänke in diesem Bereich.

Erstaunliche Funde in den Parkteichen

Die Wintermonate hatten auch die Teiche im Park nicht verschont. Ronny Albrecht und Phallaa Sam, der aus Kambodscha stammt und Freunde in Verchen besucht, wagten sich mit speziellen Anglerhosen bis zur Hüfte ins Wasser. Sie bargen nicht nur Astwerk, sondern erstaunlich lange und dicke Baumstämme vom Teichgrund. Phallaa Sam, der in seiner Heimat in der Abfallentsorgung und Kompostierung arbeitet, erklärte seine Motivation: „Ich mache gern mit und helfe meinen Freunden nach besten Kräften.“

Ärgerliche Funde am Wegesrand

Weniger erfreulich waren die Entdeckungen der Familie Wenzel, die den Weg zur Aalbude säuberte. Enkelin Maila schimpfte insbesondere über die zahlreichen kleinen Plastiktüten mit Hundekot, die einfach am Wegesrand liegengelassen wurden. Neben diesen unappetitlichen Hinterlassenschaften fanden sich auch eine nicht aufladbare Batterie und weggeworfene Feuerzeuge im Straßengraben.

Gemeinschaftsgeist und abschließende Einkehr

Zum Abschluss des arbeitsreichen Tages trafen sich alle Helfer am Imbiss von Frank Knaack. Bei Speis und Trank wurde rege ausgetauscht, was im gesamten Gemeindegebiet zusammengetragen worden war. Bürgermeister Detlef Gutjahr zog ein überaus positives Fazit: „Es ist toll, wie die Einwohner Hand in Hand gearbeitet haben. Verchen ist nun wieder schick.“ Die gelungene Aktion beweist eindrucksvoll, was gemeinschaftlicher Einsatz in einer Gemeinde bewirken kann.

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