Hamburg – Der Flugverkehr am Airport Hamburg wurde am Montag vorübergehend komplett eingestellt. Grund war die Bruchlandung eines Kleinflugzeugs. Die Polizei bestätigte den Vorfall gegenüber BILD.
Zwischenfall bei der Landung
Der Zwischenfall ereignete sich bei der Landung einer Socata TBM-700C. Die Propellermaschine war aus Cannes in Frankreich gekommen und näherte sich aus Richtung Norderstedt. Sie nutzte die Nord-Süd-Landebahn. Beim Aufsetzen brach das Bugrad ab. Teile des Rads blieben auf der Start- und Landebahn liegen.
Sofortige Sicherheitsmaßnahmen
Aus Sicherheitsgründen stoppte der Flughafen den Flugbetrieb sofort. Mehrere Großlöschfahrzeuge der Flughafen-Feuerwehr positionierten sich neben der Maschine. Sie stehen bereit, um im Notfall eingreifen zu können. Währenddessen rückte eine Kehrmaschine an, um die Reste des abgebrochenen Rads von der beschädigten Bahn zu beseitigen.
Keine Verletzten
Nach Informationen von BILD saßen zwei Personen in dem Flugzeug. Verletzt wurde niemand. Warum das Bugrad der Socata TBM-700C bei der Landung brach, sollen nun Spezialisten klären.
Auswirkungen auf den Flugverkehr
Alle ankommenden Flüge werden auf umliegende Flughäfen umgeleitet. Startende Maschinen in Hamburg bleiben vorerst am Boden. Die Feuerwehr und Polizei sind weiterhin an der Maschine im Einsatz.



