Erbsen, Karotten, Blumenkohl, Mais – das sind die klassischen Zutaten im Buttergemüse. Hinzu kommen Butter, Stärke, Salz, Gewürze, Kräuter und gelegentlich Zucker. Die Zeitschrift „Öko-Test“ hat in ihrer Ausgabe 5/2026 insgesamt 18 Testpackungen mit Preisen zwischen 1,09 und 2,59 Euro für 300 Gramm unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist erfreulich: 16 der Gemüse-Mischungen wurden mit „sehr gut“ bewertet.
Positive Ergebnisse im Überblick
Buttergemüse gilt laut Lebensmittelrecht als Teilfertiggericht, daher wären theoretisch Aromastoffe und Geschmacksverstärker erlaubt. In den getesteten Packungen fanden sich jedoch keine solcher Zusätze. Auch die Salz- und Zuckergehalte bewegten sich im akzeptablen Rahmen. Die angegebenen Buttermengen entsprachen den tatsächlichen Werten. Zudem war in keiner der Packungen verkeimtes Gemüse enthalten.
Ein weiterer Pluspunkt: Durch das Schockfrosten kurz nach der Ernte bleibt ein Großteil der Nährstoffe erhalten. Obwohl die einzelnen Gemüsesorten aus verschiedenen Ländern stammen können, werden sie erst nach dem Tiefkühlen in einem zentralen Werk gemischt und abgefüllt.
Pestizidspuren bei zwei Produkten
Bei zwei Produkten gab es jedoch Abzüge. Das Labor fand in diesen Fällen jeweils zwei Pestizid-Spuren. Völlig frei von Pestiziden waren alle sieben getesteten Bio-Produkte sowie fünf konventionelle Produkte. Die übrigen vier konventionellen Produkte wiesen jeweils ein Pestizid in Spuren auf.



