Wittenberg startet Millionen-Umbau für Landesgartenschau 2028 am Stadtgraben
Mit einem feierlichen Spatenstich hat die Stadt Wittenberg am Dienstag den offiziellen Startschuss für den Umbau der Kleingartenanlage „Am Stadtgraben“ gegeben. Dieser markante Schritt leitet die umfangreichen Vorbereitungen für die Landesgartenschau 2028 ein, die in zwei Jahren in der historischen Lutherstadt stattfinden soll. Verantwortliche aus Stadtverwaltung, Ministerien, Planungsbüros und Baufirmen versammelten sich, um dieses bedeutende Projekt zu zelebrieren.
9,15 Millionen Euro für nachhaltige Transformation
Insgesamt fließen 9,15 Millionen Euro allein in die Umgestaltung der bestehenden Kleingartenanlage. Aus dem traditionellen Areal soll in den kommenden Monaten ein moderner Kleingartenpark entstehen, der nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch funktional vielseitig sein wird. Die Investitionen konzentrieren sich auf drei Hauptbereiche:
- Neue Wege und Zugänge, die die Barrierefreiheit und Erschließung verbessern
- Themengärten, die verschiedene botanische und gestalterische Konzepte präsentieren
- Ein Multifunktionsgebäude mit direktem Blick auf den angrenzenden Teich
Dieses Gebäude wird als zentraler Anlaufpunkt für Besucher dienen und Raum für Veranstaltungen, Ausstellungen und gastronomische Angebote bieten.
Von der Kleingartenanlage zum attraktiven Kleingartenpark
Die Transformation der Fläche „Am Stadtgraben“ ist mehr als nur eine bauliche Maßnahme – sie stellt einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung und zur Steigerung der Lebensqualität in Wittenberg dar. Der neue Kleingartenpark soll nicht nur während der Landesgartenschau 2028 im Mittelpunkt stehen, sondern auch langfristig als Naherholungsgebiet und grüne Oase für Einwohner und Touristen fungieren.
Die Planungen sehen vor, dass die natürlichen Gegebenheiten wie der Teich und bestehende Grünflächen intelligent in das Konzept integriert werden. Dabei wird besonderer Wert auf Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit gelegt. Die Themengärten werden verschiedene Aspekte der Gartenkultur und Pflanzenwelt zeigen und damit sowohl Bildungs- als auch Erholungsfunktionen erfüllen.
Zeitplan und weitere Schritte
Mit dem nun erfolgten Spatenstich beginnt die aktive Bauphase, die in den nächsten Monaten intensiv vorangetrieben werden muss, um den Zeitplan für die Landesgartenschau 2028 einzuhalten. Die Verantwortlichen betonen, dass trotz des ambitionierten Vorhabens die Qualität der Umsetzung nicht leiden darf. Regelmäßige Abstimmungen zwischen allen Beteiligten sollen sicherstellen, dass das Projekt reibungslos verläuft.
Für Wittenberg bedeutet die Landesgartenschau 2028 eine große Chance, sich als lebendige und zukunftsorientierte Stadt zu präsentieren. Der Umbau der Kleingartenanlage „Am Stadtgraben“ ist dabei der erste sichtbare Schritt in Richtung dieses Großereignisses, das nicht nur touristische Impulse setzen, sondern auch die städtische Infrastruktur nachhaltig verbessern soll.



