Mein erster Marathon: Von 6 km auf 42,195 km – als Normalo ins Ziel
Mein erster Marathon: Als Normalo durch Berlin

Ein Marathon unter zwei Stunden – für Spitzenläufer wie Jana ist das Realität, für die meisten von uns jedoch ein unerreichbarer Traum. Unsere Autorin ist keine Profiathletin, sondern eine ganz normale Sonntagsläuferin mit einem Vollzeitjob und zwei Kindern. Dennoch wagte sie sich an den Berlin-Marathon und nimmt Sie mit auf ihre Reise: von bescheidenen sechs Kilometern um den See bis hin zu den vollen 42,195 Kilometern durch die Hauptstadt.

Der Anfang: Sechs Kilometer um den See

Alles begann mit einer spontanen Entscheidung. Nach Jahren des gelegentlichen Joggings meldete ich mich für den Berlin-Marathon an. Das Ziel: einfach ins Ziel kommen. Mein Training startete mit kurzen Runden um den nahegelegenen See. Die ersten Wochen waren hart. Meine Beine schmerzten, die Lunge brannte, und ich fragte mich oft, ob ich mir zu viel vorgenommen hatte. Doch mit jedem Kilometer wuchs das Selbstvertrauen.

Training, Familie und Zweifel unter einen Hut bringen

Die größte Herausforderung war nicht die körperliche Anstrengung, sondern die Organisation. Zwischen Beruf, Kindern und Haushalt blieb wenig Zeit fürs Training. Ich stand frühmorgens auf, wenn die Kinder noch schliefen, oder lief abends, nachdem alle Aufgaben erledigt waren. Es gab Tage, an denen ich mich zwingen musste, die Laufschuhe zu schnüren. Die Zweifel kamen regelmäßig: Bin ich gut genug? Schaffe ich das wirklich?

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Der große Tag: Berlin-Marathon

Am Morgen des Marathons war ich nervös. Tausende Läufer drängten sich am Start. Die ersten Kilometer fühlten sich leicht an, die Menge trieb mich an. Doch bei Kilometer 30 kam die Krise. Meine Beine wurden schwer, der Schmerz pochte in jedem Schritt. Ich wollte aufgeben. Aber dann dachte ich an meine Familie, an all die Trainingseinheiten, an das Ziel. Ich biss die Zähne zusammen und lief weiter.

Das Ziel: Eine Woche Glück

Als ich die Ziellinie überquerte, war ich überwältigt. Die Zeit war nebensächlich – ich hatte es geschafft. Eine Woche lang war ich nur glücklich. Jeder Schritt hatte sich gelohnt. Mein Tipp an alle, die zögern: Trauen Sie sich! Wenn ich es als Normalo schaffen kann, dann schaffen Sie es auch. Der Marathon ist mehr als ein Rennen – er ist eine Reise zu sich selbst.

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