Vermisster Daniel M.: Polizei geht von Entführung aus
Seit vergangenem Freitag fahndet die Polizei öffentlich nach Daniel M. aus dem Kreis Pinneberg. Der 35-Jährige ist spurlos verschwunden, nachdem er zuletzt an einem See gesehen wurde. Nun haben die Ermittler einen erschütternden Verdacht: Möglicherweise wurde der Mann Opfer eines Verbrechens.
Neue Erkenntnisse im Vermisstenfall
Polizeisprecher Björn Gustke erklärte: „Intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei legen den Verdacht nahe, dass der Mann Opfer eines Verbrechens geworden ist.“ Am Abend des 15. April gegen 18 Uhr sahen Zeugen Daniel M. zuletzt am Krupunder See in Halstenbek (Schleswig-Holstein). Nach Polizeiangaben soll der 35-Jährige nur wenige Stunden vor seinem Verschwinden mit einer Personengruppe in Streit geraten sein. Der Grund des Streits ist bislang unbekannt. Gustke weiter: „Die Polizei geht aufgrund von Zeugenaussagen davon aus, dass Daniel M. möglicherweise gegen seinen Willen von einer oder mehreren anderen Personen mitgenommen wurde.“ Wo er sich derzeit befindet und ob es ihm gut geht, ist völlig unklar.
Auffällige Tattoos als Erkennungsmerkmal
Daniel M. ist etwa 1,80 Meter groß, hat kurze dunkle Haare, einen Kinn- und Oberlippenbart und trägt großflächige, auffällige Tätowierungen an beiden Armen sowie am kompletten rechten Bein. Die Kriminalpolizei bittet die Bevölkerung dringend um Mithilfe. Wer den Vermissten gesehen hat oder Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, sich bei einem eigens eingerichteten Hinweistelefon unter der Nummer 04821-602 1112 zu melden.



