Im Burgenlandkreis, genauer gesagt im Weißenfelser Ortsteil Borau, hat ein bislang unbekannter Lkw-Fahrer beim Rangieren einen erheblichen Sachschaden verursacht und sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt. Die Polizei fahndet nun intensiv nach dem flüchtigen Fahrer.
Hintergründe des Vorfalls
Nach Angaben der Polizei des Reviers Burgenlandkreis ereignete sich der Vorfall am Donnerstagnachmittag. Ein Sattelzug war beim Rangieren gegen den Zaun eines ortsansässigen Unternehmens geprallt. Die Wucht des Aufpralls führte zu einer massiven Beschädigung des Firmenzauns, wobei ein Schaden in Höhe von mehreren Tausend Euro entstand.
Flucht und Fahndung
Anstatt den Unfall zu melden und seine Personalien zu hinterlassen, setzte der Fahrer seine Fahrt einfach fort. Die Polizei leitete umgehend eine Suche nach dem flüchtigen Fahrzeug ein, die jedoch bisher ohne Erfolg blieb. Der genaue Hergang des Rangierunfalls wird derzeit noch ermittelt. Die Beamten bitten die Bevölkerung um Mithilfe: Wer Hinweise zu dem Vorfall oder dem flüchtigen Lkw geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Burgenlandkreis zu melden.
Rechtliche Konsequenzen
Unfallflucht ist kein Kavaliersdelikt. Wer einen Unfall verursacht und sich dann unerlaubt vom Ort des Geschehens entfernt, macht sich nach § 142 StGB strafbar. Die Strafen reichen von Geldstrafen bis hin zu Freiheitsstrafen, insbesondere wenn hohe Sachschäden oder gar Personenschäden im Spiel sind. Zudem droht der Entzug der Fahrerlaubnis.
Die Polizei hofft nun auf Zeugenhinweise, die zur Identifizierung des flüchtigen Fahrers führen könnten. Möglicherweise haben Anwohner oder andere Verkehrsteilnehmer den Vorfall beobachtet oder können Angaben zum Kennzeichen oder zum Fahrzeugtyp machen. Die Ermittlungen dauern an.



