Vandalismus am Kini-Denkmal: Initiator fordert Kameraüberwachung und härtere Strafen
Kini-Denkmal: Vandalismus löst Forderung nach Kameras aus

Vandalismus am Kini-Denkmal: Initiator fordert Kameraüberwachung und härtere Strafen

In wenigen Wochen soll das Denkmal für König Ludwig II. an der Corneliusbrücke feierlich eingeweiht werden. Doch bereits jetzt beklagt der Initiator, Dietmar Holzapfel, massive Vandalismusfälle am Standort. Der Betreiber des Hotels Deutsche Eiche am Gärtnerplatz fordert ein entschlosseneres Vorgehen gegen die Täter und schlägt konkrete Maßnahmen vor.

Beschmierte Sockel und zertrampelte Beete

Der Sockel und die Säule für das Denkmal, gefertigt aus 120 Jahre altem Marmor, sind bereits mit polizeifeindlichen Sprüchen beschmiert worden. Das umliegende Beet, in dem Rosen gepflanzt werden sollen, wurde mutwillig niedergetrampelt, und Bierflaschen liegen verstreut herum. Holzapfel betont, dass das Baureferat die Bastion an der Corneliusbrücke mühsam von Graffitis befreit habe, nur um einen Tag später erneut großflächige Schmierereien vorzufinden.

Forderungen nach besserer Sicherheit

Holzapfel verlangt eine bessere Beleuchtung des Denkmals, die nicht nur der Sichtbarkeit, sondern auch der Abschreckung von Vandalen dienen soll. Diese Forderung wurde jedoch mit dem Argument abgelehnt, dass die Beleuchtung Fledermäuse stören könnte. Holzapfel äußert sich süffisant: "Sicherlich stört sich die Fledermaus wesentlich mehr an den Ausdünstungen der Spraydosen der Vandalen." Zudem hat sein Verein eine Videoüberwachung des Denkmals angeregt, die aus Datenschutzgründen abgelehnt wurde.

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Appell an Fußballvereine und Justiz

Holzapfel fordert mehr Polizeikontrollen und härtere Strafen für Vandalismus, einschließlich des Aufhängens von Zetteln im öffentlichen Raum. Er schlägt vor, dass Sprayer persönlich dazu verurteilt werden sollten, den Schaden zu beseitigen – "und sei es mit der Zahnbürste!". Fußballvereine sollten ihre Anhänger, die sprühen, mit Stadionverbot bestrafen. Zur Unterstützung der Ermittlungen hat Holzapfel eine Belohnung von 1000 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Ergreifung der Vandalen führen.

Einweihung trotz Herausforderungen

Am 13. Juni soll das Denkmal für König Ludwig II., liebevoll "Kini" genannt, in möglichst sauberer Umgebung eingeweiht werden. Holzapfel und sein Verein haben sich zwölf Jahre lang für dieses Projekt eingesetzt und hoffen nun auf eine respektvolle Behandlung des Denkmals. Die aktuellen Vandalismusvorfälle unterstreichen die Notwendigkeit verstärkter Sicherheitsmaßnahmen im öffentlichen Raum.

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