Im nordrhein-westfälischen Geseke, im Kreis Soest, hat sich am Samstagmittag ein tragischer Arbeitsunfall ereignet. Ein vierjähriges Kind wurde auf einem Firmengelände von einem Radlader erfasst und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Wie die Polizei mitteilte, war das Kind mit einem Spielzeugtraktor in den Arbeitsbereich des Radladers gelangt.
Hintergründe des Unglücks
Nach ersten Ermittlungen spielte der Junge gegen 12 Uhr auf dem Gelände eines Bauunternehmens. Plötzlich geriet er in die Fahrbahn des Radladers, der zu diesem Zeitpunkt in Bewegung war. Der Fahrer bemerkte das Kind offenbar zu spät und konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen erlag das Kind noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.
Betreuung der Beteiligten
Nach dem schrecklichen Vorfall wurden die Angehörigen des Kindes, der Fahrer des Radladers sowie mehrere Augenzeugen von einem Notfallseelsorger betreut. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Dabei sollen unter anderem die Sichtverhältnisse und die Geschwindigkeit des Radladers überprüft werden.
Ermittlungen der Polizei
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Ein Sachverständiger soll die genaue Unfallursache klären. Es wird geprüft, ob der Fahrer des Radladers das Kind rechtzeitig hätte sehen können oder ob es sich um ein unabwendbares Ereignis handelte. Zeugenaussagen werden derzeit aufgenommen, um den Hergang zu rekonstruieren.
Die Gemeinde Geseke steht unter Schock. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Sasse sprach den Angehörigen sein tiefes Mitgefühl aus. „Dieser tragische Tod eines so jungen Kindes erschüttert uns alle. Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Freunden des Jungen“, erklärte er.
Die Polizei bittet mögliche weitere Zeugen, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Soest unter der Telefonnummer 02921-91000 entgegen.



