Nachts in einer Dresdner Straßenbahn im August 2025: US-Tourist John Rudat greift ein, als eine junge Frau geschlagen wird – und bezahlt seine Zivilcourage mit einem zerschnittenen Gesicht. Jetzt stehen zwei polizeibekannte Syrer vor Gericht, ihre Anklageliste ist lang.
Die Tat und ihre Folgen
Der Hauptangeklagte, ein 24-jähriger Syrer, soll dem US-Touristen mit einem scharfen Gegenstand ins Gesicht geschnitten haben. Rudat erlitt tiefe Schnittwunden, die operiert werden mussten. Der Täter war bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten.
Prozessauftakt in Sachsen
Am ersten Prozesstag vor dem Landgericht Dresden wurden die Hintergründe der Tat öffentlich. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Syrer gefährliche Körperverletzung und weitere Straftaten vor. Sein Komplize, ebenfalls Syrer, soll die Tat unterstützt haben.
Dem Haupttäter droht nach Verbüßung einer möglichen Haftstrafe die Abschiebung nach Syrien. Die Behörden prüfen bereits entsprechende Maßnahmen. Der Fall hat in Dresden für großes Aufsehen gesorgt und die Diskussion über Abschiebungen von Straftätern neu entfacht.



