Ein schwerer Unfall am New Yorker Flughafen LaGuardia am 22. März 2026 hat die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB auf den Plan gerufen. Nach einem vorläufigen Untersuchungsbericht führten mehrere Kommunikationspannen und das Fehlen wichtiger Ausrüstung zu der Katastrophe. Ein Flugzeug der Air Canada kollidierte auf der Landebahn mit einem Feuerwehrfahrzeug, wobei zwei Piloten ums Leben kamen.
Die Ursachen des Unglücks
Der am Donnerstag veröffentlichte Bericht der NTSB zeigt, dass einer der schwerwiegendsten Fehler von den Fluglotsen begangen wurde. Sie gaben der Besatzung eines Feuerwehrfahrzeugs die Erlaubnis, die Startbahn zu überqueren, während ein Flugzeug bereits im Landeanflug war. Dieser fatale Entscheid führte zu der tödlichen Kollision.
Kommunikationsprobleme im Tower
Den Aufzeichnungen des Towers zufolge bemerkte ein Fluglotse den Fehler nur Sekunden später und rief: „Truck eins, stop, stop, stop.“ Allerdings wusste einer der beiden Insassen des Fahrzeugs zunächst nicht, an wen diese Anweisung gerichtet war. Erst als der Befehl wiederholt wurde, erkannte er, dass er für sie bestimmt war. Zu diesem Zeitpunkt war das Fahrzeug jedoch bereits auf die Landebahn gefahren.
Fehlende Technik als weiterer Faktor
Ein weiterer entscheidender Faktor war das Fehlen eines Transponders im Feuerwehrfahrzeug. Ein solches Gerät hätte die Fluglotsen automatisch alarmiert, dass sich das Flugzeug und das Fahrzeug auf Kollisionskurs befanden. Ohne diese Technik konnte das System die Flugspur des Flugzeugs nicht mit der Spur des Feuerwehrwagens abgleichen und warnte nicht vor dem drohenden Zusammenstoß.
Folgen des Unfalls
Bei dem Aufprall kamen die beiden kanadischen Piloten ums Leben. Mehr als 40 weitere Menschen wurden verletzt, darunter auch die zwei Insassen des Einsatzfahrzeugs. Die Ermittlungen der NTSB dauern an, ein abschließender Bericht wird innerhalb eines Jahres erwartet. Die Behörde hat bereits Empfehlungen ausgesprochen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.



