Die Polizei hat bei einer mehrtägigen Razzia gegen den illegalen Drogenhandel in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sechs Männer festgenommen. Die Beamten schlugen sowohl in der Region Trier als auch im Raum Duisburg zu. Alle sechs Verdächtigen sitzen nun wegen gewerbsmäßigen Drogenhandels in Untersuchungshaft, wie das Polizeipräsidium Trier mitteilte.
Razzia in Trier: Fünf Haftbefehle vollstreckt
Bereits am 13. März führten die Ermittler einen koordinierten Schlag durch. Nach monatelangen Ermittlungen durchsuchten sie elf Objekte in Trier und Umgebung. Dabei nahmen sie fünf Männer im Alter von 26 bis 36 Jahren fest, gegen die bereits Haftbefehle vorlagen. Die Durchsuchungen förderten eine erhebliche Menge an Drogen zutage.
Umfangreiches Beweismaterial sichergestellt
Die Bilanz der Razzia ist beeindruckend: Die Fahnder beschlagnahmten über 20 Kilogramm Amphetamin, rund 2000 Ecstasy-Pillen, Kokain, Heroin und halluzinogene Pilze. Zudem stellten sie 1,4 Kilogramm Cannabis, mehrere Fahrzeuge, Bargeld im oberen vierstelligen Eurobereich, eine Druckluftwaffe, mehrere Messer und Schlagwerkzeuge sicher. Das sichergestellte Material wird nun kriminaltechnisch untersucht.
Zugriff in Duisburg: Weiterer Haftbefehl vollstreckt
Parallel zu den Aktionen in Trier durchsuchten die Ermittler drei Wohnungen in Nordrhein-Westfalen, insbesondere im Raum Duisburg. Dort vollstreckten sie einen weiteren Haftbefehl gegen einen 33-jährigen Mann. Bei den Durchsuchungen fanden die Beamten rund 177.000 Euro Bargeld, das mutmaßlich aus Drogengeschäften stammt. Die Ermittlungen dauern an, weitere Details werden derzeit nicht bekannt gegeben.
Die Polizei betont, dass der Kampf gegen die Drogenkriminalität weiterhin Priorität habe. Die erfolgreiche Razzia sei ein wichtiger Schlag gegen die organisierte Kriminalität in der Region.



