Mehr als 200 Motorradfahrer aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern haben sich für eine gute Sache eingesetzt: Sie spendeten zugunsten des Hospizes im Schloss Bernstorf. Die Benefiz-Ausfahrt von Gadebusch nach Bernstorf fand bereits zum dritten Mal statt und verzeichnete einen neuen Teilnehmerrekord.
Wachsende Teilnehmerzahl und Engagement
Initiator Ulf Leppin, selbst Mitarbeiter des Hospizes, erklärte: „Ich dachte mir vor drei Jahren, dass wir als Gadebuscher Biker einen Beitrag leisten können.“ Im ersten Jahr nahm nur sein eigener Freundeskreis teil, im zweiten Jahr waren es bereits über 150 Fahrer. In diesem Jahr übertrafen mehr als 200 Biker alle Erwartungen. „Die Teilnehmerliste reicht von Rostock über Schwerin und Güstrow bis nach Hamburg“, so Leppin.
Bunt kostümierte Biker aus Schwerin
Erstmals dabei war ein Freundeskreis aus Schwerin mit zwölf Personen. Sandy Höppner, verkleidet als Disney-Figur Stitch, sorgte für Heiterkeit. „Wir fahren als Teufel, Engel, Osterhasen oder Weihnachtsmänner umher und verteilen an Feiertagen Süßigkeiten. Selbst Polizei und Rettungskräfte lächeln uns an“, berichtete er.
Spenden für das Hospiz
Das Hospiz im Schloss Bernstorf muss fünf Prozent seiner Ausgaben selbst erwirtschaften, da es keine staatliche Förderung erhält. Nach der Ausfahrt über Nebenstraßen durch Paetrow, Köchelstorf, Hanshagen und Bernstorf trafen sich die Biker auf dem Hospizgelände. Dort warteten Essen und Getränke, eine Spendenbox und Gelegenheit zum Fachsimpeln über die Motorräder.



