Amokfahrt in Leipzig: Täter psychisch auffällig und polizeibekannt
Amokfahrt Leipzig: Täter psychisch auffällig

Nach der tödlichen Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt, bei der zwei Menschen ums Leben kamen, zeichnet sich ein immer klareres Bild des Täters ab. Jeffrey K., ein Boxtrainer und Fußballfan, war offenbar psychisch schwer angeschlagen. Die Polizei hatte den Mann bereits vor der Tat im Visier.

Hintergründe zur Tat

Die Ermittler gehen davon aus, dass Jeffrey K. die Tat allein und ohne fremde Hilfe beging. Der 32-Jährige steuerte sein Fahrzeug am Dienstagabend gezielt in eine Menschengruppe auf dem Leipziger Marktplatz. Zwei Personen erlitten tödliche Verletzungen, mehrere weitere wurden teils schwer verletzt.

Psychische Auffälligkeiten

Bereits in den Wochen vor der Tat war Jeffrey K. durch merkwürdiges Verhalten aufgefallen. Nachbarn und Bekannte berichten von zunehmender Zurückgezogenheit und aggressiven Ausbrüchen. Ein psychiatrisches Gutachten soll nun klären, ob der Täter zum Tatzeitpunkt schuldunfähig war.

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Polizeibekannt

Jeffrey K. war der Polizei kein Unbekannter. Er war bereits wegen mehrerer kleinerer Delikte aufgefallen, darunter Sachbeschädigung und Körperverletzung. Allerdings gab es keine Hinweise auf eine konkrete Gefahr für die Allgemeinheit.

Ermittlungen laufen

Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes und versuchten Mordes eingeleitet. Die Hintergründe der Tat sind noch nicht vollständig geklärt. Die Behörden prüfen derzeit, ob Jeffrey K. Verbindungen zu extremistischen Gruppen hatte oder ob die Tat ausschließlich auf seine psychische Verfassung zurückzuführen ist.

Die Stadt Leipzig steht unter Schock. Auf dem Marktplatz haben Bürger Blumen und Kerzen niedergelegt, um der Opfer zu gedenken. Die Polizei hat die Sicherheitsmaßnahmen in der Innenstadt vorerst verstärkt.

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