Brandstiftung bei München: 200 Quadratmeter Wald in Flammen
200 qm Wald bei München brennen – Brandstiftung vermutet

Waldbrand bei Grasbrunn: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Ein Spaziergänger schlug am Freitagmorgen Alarm, als er gegen 9.15 Uhr Brandgeruch wahrnahm und Rauch aufsteigen sah. Die Freiwillige Feuerwehr Grasbrunn rückte umgehend aus und bekämpfte die Flammen in einer Jungwaldschonung. Nach Angaben der Polizei brannte eine Fläche von rund 200 Quadratmetern. Der Sachschaden an der Pflanzung wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.

Ermittler gehen von vorsätzlicher Brandstiftung aus

Brandfahnder der Kriminalpolizei untersuchten die Schonung und kamen zu dem Schluss, dass das Feuer mutwillig gelegt wurde. Die Brandstelle liegt weitab von Wander- und Ausflugsrouten, es führt nicht einmal ein Trampelpfad dorthin. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Wer hat am Freitagmorgen verdächtige Personen im Bereich der Waldbrunner Straße zum Friedhof oder des Schwabener Wegs in Grasbrunn gesehen? Hinweise werden unter der Telefonnummer 089/29100 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.

Serie von Waldbränden im Südosten Münchens

Bereits seit 2017 kommt es in Waldgebieten südöstlich von München auffallend häufig zu Bränden. Erst im Juni vergangenen Jahres brannte es in einer Waldschonung zwischen der Putzbrunner Straße und dem Solalindner Weg. Auch damals ging die Polizei von Brandstiftung aus. Ein ehemaliger Feuerwehrmann aus der Gegend wurde festgenommen und wegen Brandstiftung angeklagt. Die aktuellen Ermittlungen sollen klären, ob ein Zusammenhang mit den früheren Taten besteht.

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