1. Mai in Berlin: BSR kämpft gegen Müllberge und Glasscherbenflut
1. Mai in Berlin: BSR kämpft gegen Müllberge

Nach dem 1. Mai mit Zehntausenden feiernden Menschen in Berlin-Kreuzberg hat die Stadtreinigung seit dem frühen Morgen große Mengen Müll beseitigt. Mit Sonderschichten und viel Personal wurden die von Scherben und Glassplittern bedeckten Straßen zwischen Oranienplatz und Schlesischem Tor abgefahren.

Müllberge in Parks und Straßen

Große Müllhaufen gab es vor allem auch im Görlitzer Park, aber ebenso im Mauerpark, im Treptower Park und im Volkspark Friedrichshain. Die BSR will später die Menge an Müll konkreter benennen. In früheren Jahren wurden mehr als 100 Kubikmeter eingesammelt.

Kein offizielles Straßenfest mehr

Ein offizielles Straßenfest gibt es am 1. Mai in Kreuzberg schon seit Jahren nicht mehr. Die Anwohner hatten zu sehr unter Lärm, Müll und sonstigen Hinterlassenschaften der feiernden jungen Menschen gelitten. Allerdings ziehen trotzdem Zehntausende jedes Jahr an dem Feiertag ab mittags in den Stadtteil. Viele kommen mit den S-Bahnen und Zügen aus den Randbezirken und aus Brandenburg, so dass der Andrang größer ist denn je.

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Glasflaschen als Problem

Zahllose Spätis und Kneipen verkaufen Getränke meist in Glasflaschen. Früher hatte sich das von den Grünen geführte Bezirksamt noch bemüht, Glasflaschen zu verbieten und den Getränkeausschank nur in Bechern zu genehmigen - davon ist aber schon länger nicht mehr die Rede. Als Folge sind am späten Abend ganze Straßenzüge voll mit den Resten der Flaschen.

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