Die wichtige Nord-Süd-Bahnverbindung über den Brenner wird vom 17. Juli bis zum 1. August vollständig gesperrt. Grund sind Sanierungs- und Reparaturarbeiten auf österreichischer und italienischer Seite. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) teilten mit, dass Reisende zwischen Innsbruck und Bozen auf einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ausweichen müssen. In den Bussen ist die Mitnahme von Fahrrädern nicht möglich.
Verlängerte Fahrzeiten und Umleitungen
Die Fahrzeit verlängert sich je nach Verkehrslage auf der Brenner-Autobahn um etwa 30 Minuten, wie ein ÖBB-Sprecher erklärte. Der Güterverkehr wird großräumig umgeleitet, um die Auswirkungen auf den Warentransport zu minimieren. Täglich sind zehn Fernverbindungen von und nach Italien betroffen, die normalerweise über die Strecke verkehren.
Hintergrund der Sperrung
Auf italienischer Seite waren die Reparaturarbeiten bereits länger geplant. Die ÖBB nutzen nun das Zeitfenster, in dem der Zugverkehr ohnehin unterbrochen ist, um auch auf österreichischer Seite dringende Sanierungen durchzuführen. Der Brenner ist sowohl für den Auto- als auch für den Bahnverkehr die bedeutendste Nord-Süd-Verbindung in den Alpen.



