Moos im Garten ist weit verbreitet und wächst oft an feuchten, nährstoffarmen Stellen wie Rasenflächen, Hauswänden oder zwischen Pflastersteinen. Wer auf chemische Mittel verzichten möchte, kann auf ein einfaches Hausmittel aus der Küche zurückgreifen: ungesalzenes Nudelkochwasser.
Die Stärke im Kochwasser sowie die Hitze können helfen, Moos zu bekämpfen. Das heiße Wasser wird direkt auf die betroffenen Stellen gegossen. Die Hitze schädigt die oberirdischen Pflanzenteile, während die Stärke die Poren des Mooses blockiert, sodass es absterben kann. Anschließend lässt sich das Moos leichter entfernen.
Diese Methode eignet sich nicht nur gegen Moos, sondern auch gegen andere empfindliche Unkräuter. Wichtig ist, ausschließlich ungesalzenes Wasser zu verwenden, um den Boden nicht zu belasten. Allerdings greift die Behandlung nur die sichtbaren Pflanzenteile an; das Wurzelwerk bleibt meist erhalten.
Für einen langfristigen Erfolg empfiehlt es sich, die Behandlung mehrmals zu wiederholen oder die verbleibenden Wurzeln manuell zu entfernen, etwa mit einer Fugenbürste. Hobbygärtner, die umweltfreundliche Pflege schätzen, können diesen Ansatz ausprobieren, sollten aber realistische Erwartungen an die Wirksamkeit haben.



