West-Nil-Virus in Berlin heimisch: Stechmücken übertragen Erreger
West-Nil-Virus in Berlin heimisch: Stechmücken übertragen (13.06.2026)

Das West-Nil-Virus ist nun in Berlin heimisch. In der Hauptstadt hat sich der Erreger etabliert, wie aktuelle Untersuchungen zeigen. Auch andere von Stechmücken übertragene Krankheitserreger breiten sich in Deutschland aus. Was Sie jetzt über die Risiken wissen müssen, erfahren Sie hier.

West-Nil-Virus in Berlin: Etablierung bestätigt

Das West-Nil-Virus, das ursprünglich aus Afrika stammt, hat sich in Berlin dauerhaft angesiedelt. Dies geht aus Daten des Robert Koch-Instituts hervor. Die Übertragung erfolgt durch Stechmücken, die das Virus in sich tragen und auf Menschen übertragen können. In den vergangenen Jahren wurden vereinzelt Infektionen bei Menschen und Vögeln in Deutschland nachgewiesen, doch nun ist der Erreger in der Hauptstadt endemisch geworden.

Ausbreitung weiterer Erreger

Neben dem West-Nil-Virus breiten sich auch andere von Stechmücken übertragene Erreger in Deutschland aus. Dazu gehören das Dengue-Virus und das Chikungunya-Virus, die ebenfalls durch Mückenstiche übertragen werden. Experten warnen vor einer Zunahme solcher Infektionen aufgrund der Klimaerwärmung, die die Lebensbedingungen für Stechmücken verbessert.

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Risiken für die Bevölkerung

Für die meisten Menschen verläuft eine Infektion mit dem West-Nil-Virus symptomlos oder mild. In seltenen Fällen kann es jedoch zu schweren Verläufen mit Fieber, Kopfschmerzen und neurologischen Symptomen kommen. Ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem sind besonders gefährdet. Um sich zu schützen, empfehlen Experten, Mückenstiche zu vermeiden, etwa durch Insektenschutzmittel und Moskitonetze.

Was Sie jetzt wissen sollten

Die Gesundheitsbehörden beobachten die Situation genau. Es gibt derzeit keinen Impfstoff gegen das West-Nil-Virus. Daher ist die Prävention der Schlüssel. Wer in Berlin oder anderen betroffenen Gebieten lebt, sollte besondere Vorsicht walten lassen. Die Mücken sind vor allem in den Abend- und Nachtstunden aktiv. Auch stehende Gewässer in Gärten sollten vermieden werden, da sie Brutstätten für Mücken darstellen.

Die Entwicklung zeigt, dass sich tropische Krankheitserreger auch in gemäßigten Breiten ausbreiten können. Die Klimaveränderung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Es bleibt abzuwarten, ob sich weitere Erreger in Deutschland ansiedeln werden.

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