10.000 Menschen fliehen vor Großbrand in Südfrankreich
Großbrand in Südfrankreich: 10.000 Menschen evakuiert

Ein verheerender Naturbrand in Südfrankreich hat bereits 10.000 Menschen zur Evakuierung gezwungen. Wie die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales mitteilte, sind 26 Ortschaften in einem Gebirgsmassiv westlich von Perpignan betroffen. Die Flammen haben sich inzwischen durch 4.600 Hektar Land gefressen. Der Brand wurde durch starken Wind, große Hitze und eine außergewöhnlich hohe Lufttrockenheit angefacht. Ein Feuerwehrmann und ein Anwohner erlitten schwere Verletzungen.

Behörden rufen zur Vorsicht auf

Die Präfektur appellierte an die Bevölkerung, die Straßen vollständig für die Feuerwehrkräfte freizuhalten und nicht in die Häuser zurückzukehren, um Besitz zu sichern. Für Unternehmen, deren Mitarbeiter nicht zur Arbeit kommen können, soll eine Kurzarbeitsregelung getroffen werden. „Alle Sicherheitskräfte müssen sich auf die Bekämpfung des Brandes konzentrieren“, erklärte die Präfektur. Verstöße gegen die Einschränkungen sollen mit Bußgeldern geahndet werden.

Tour de France muss reagieren

Der Großbrand hat auch Auswirkungen auf die Tour de France. Die dritte Etappe, die durch die betroffene Region führt, wird ohne Zuschauer und Werbekarawane ausgetragen. Die Organisatoren passten die Streckenführung an, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Höchste Warnstufe in sieben Departements

Der staatliche Wetterdienst Météo France warnte für große Teile Frankreichs vor extremer Brandgefahr. In sieben Departements im Südosten wurde die höchste Warnstufe Rot verhängt. In 41 weiteren Departements besteht eine hohe Waldbrandgefahr. Auch in anderen Regionen Frankreichs sind bereits Wald- und Vegetationsbrände ausgebrochen. Die Behörden bitten die Bevölkerung um äußerste Vorsicht und appellieren, keine offenen Feuer zu entzünden.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration