Großbrand in Gaggenau: Feuerwehrmann löscht Durst nach Einsatz
Großbrand in Gaggenau: Feuerwehrmann löscht Durst

Nach einem Großeinsatz bei rund 30 Grad Hitze in Gaggenau (Baden-Württemberg) löschte ein Feuerwehrmann nicht nur die Flammen, sondern anschließend auch seinen Durst. Die örtliche Brauerei unterstützte die Einsatzkräfte mit einem Schankwagen voller alkoholfreier Getränke.

Großalarm für die Feuerwehr

Um 20.10 Uhr schrillten die Telefone: Eine Lagerhalle, eine ehemalige Schreinerei und ein benachbartes Wohnhaus in Gaggenau standen in hellen Flammen. Die Feuerwehr wurde großalarmiert. Bei der brutalen Juni-Hitze mussten die Kameraden ausrücken und den Brand bekämpfen. Als die Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, standen die Gebäude bereits lichterloh in Flammen.

Herausfordernde Löscharbeiten

Ein Feuerwehrsprecher vor Ort erklärte: „Beim Eintreffen der Feuerwehr zündete das Feuer durch, und alle drei Gebäude standen lichterloh in Flammen.“ Die Ortsdurchfahrt wurde für den Einsatz gesperrt, 25 Anwohner mussten evakuiert werden. Stundenlang kämpfte die Feuerwehr darum, dass der Brand nicht auf benachbarte Gebäude übergriff. Die ehemalige Schreinerei und das Wohnhaus konnten nicht mehr gerettet werden.

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Bei Temperaturen von 30 Grad mussten die Feuerwehrleute mit Atemschutz und voller Schutzmontur arbeiten. Der Sprecher betonte: „Die Gluthitze und die weiterhin hohen Temperaturen auch in der Nacht machen die Löscharbeiten extrem belastend. Zahlreiche Atemschutzgeräteträger mussten eingesetzt werden.“

Unterstützung von der Brauerei

Doch dann kam unerwartete Hilfe: Die örtliche Brauerei erkannte den Ernst der Lage und schickte einen Schankwagen voller kalter, alkoholfreier Getränke. Nach dem schweißtreibenden Einsatz war die Erfrischung mehr als willkommen. Der Einsatz bei tropischen Temperaturen dauerte bis tief in die Nacht, und das Löschbier schmeckte umso besser.

Ermittlungen zur Brandursache

Laut Polizei gab es keine Verletzten. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Polizei ermittelt. Auch die Schadenshöhe ist noch unbekannt.

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