Eine aktuelle Sonntagsfrage zur Berliner Abgeordnetenhauswahl sorgt für Aufsehen: Die CDU von Regierendem Bürgermeister Kai Wegner stürzt in der Wählergunst massiv ab. Laut einer Erhebung des Instituts für Demoskopie, die dem Tagesspiegel vorliegt, verliert die Partei im Vergleich zur letzten Umfrage deutlich an Zustimmung.
CDU verliert, andere Parteien profitieren
Während die CDU Einbußen von mehreren Prozentpunkten hinnehmen muss, können andere Parteien wie die SPD und die Grünen leichte Zugewinne verbuchen. Die Linke und die AfD bleiben stabil, während die FDP weiter um den Einzug ins Parlament bangen muss. Die genauen Zahlen: Die CDU fällt auf 22 Prozent (minus 4), die SPD steigt auf 18 Prozent (plus 1), die Grünen auf 17 Prozent (plus 2), die Linke auf 13 Prozent (plus 1), die AfD auf 12 Prozent (minus 1) und die FDP auf 4 Prozent (minus 1).
Wahlkampfbeben in Berlin
Der Absturz der CDU wird von politischen Beobachtern als "Wahlkampfbeben" bezeichnet. Die Partei hatte in den letzten Monaten mit internen Querelen und einer unpopulären Politik in der Koalition zu kämpfen. Ein Sprecher der CDU-Fraktion erklärte: "Wir nehmen die Umfrage ernst, aber wir sind überzeugt, dass wir im Wahlkampf noch zulegen können. Die Bürger wissen, dass wir für Stabilität und Sicherheit stehen."
Verspätung wegen Verspätungsabbau
Ein weiteres Thema in Berlin ist die andauernde Verspätungsproblematik bei der BVG. Die Verkehrsbetriebe haben ein neues Konzept vorgestellt, das den "Verspätungsabbau" beschleunigen soll. Allerdings führt dies zunächst zu weiteren Verspätungen, da mehr Zeit für Wartungsarbeiten eingeplant wird. Ein BVG-Sprecher sagte: "Wir müssen kurzfristig in Kauf nehmen, dass es zu mehr Unpünktlichkeit kommt, um langfristig einen zuverlässigeren Fahrplan zu gewährleisten."
Trunkenheitsfahrt einer Abgeordneten
In einem dritten Punkt berichtet der Tagesspiegel über eine Abgeordnete des Berliner Abgeordnetenhauses, die wegen einer Trunkenheitsfahrt in die Schlagzeilen geraten ist. Die Politikerin, die namentlich nicht genannt wird, soll mit 1,6 Promille am Steuer erwischt worden sein. Sie erklärte dazu: "Ich bereue diesen Fehler zutiefst. Es war ein einmaliger Ausrutscher, für den ich mich in aller Form entschuldige. Ich werde die Konsequenzen tragen." Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.



