Eine exklusive Auswertung zeigt, welche Gymnasien und Integrierten Sekundarschulen (ISS) in Berlin-Spandau im Jahr 2026 besonders gefragt sind. Die Analyse basiert auf den Anmeldezahlen und bietet einen detaillierten Überblick über die Nachfrage an den weiterführenden Schulen im Bezirk.
Spitzenreiter unter den Gymnasien
Das Lily-Braun-Gymnasium führt die Liste der beliebtesten Gymnasien in Spandau an. Mit über 300 Anmeldungen bei nur 120 verfügbaren Plätzen liegt die Nachfrage hier besonders hoch. „Die Kombination aus sprachlichem und naturwissenschaftlichem Profil zieht viele Eltern an“, erklärt eine Sprecherin der Schulverwaltung. Auch das Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium verzeichnet mit 280 Anmeldungen für 110 Plätze eine starke Nachfrage.
Integrierte Sekundarschulen im Vergleich
Bei den Integrierten Sekundarschulen (ISS) ist die Friedrich-Ebert-Schule der Favorit: 250 Anmeldungen stehen 100 Plätzen gegenüber. Die Schule punktet mit einem breiten Ganztagsangebot und inklusivem Konzept. Die Bürgermeister-Schmidt-Schule folgt mit 220 Anmeldungen für 90 Plätze auf Platz zwei.
Weniger nachgefragte Schulen
Einige Schulen in Spandau verzeichnen hingegen eine geringere Nachfrage. Das Hans-Carossa-Gymnasium bleibt mit 150 Anmeldungen bei 120 Plätzen hinter den Erwartungen zurück. „Die Lage am Stadtrand spielt hier eine Rolle“, so ein Bildungsexperte. Die ISS Elisabeth-Lüders-Schule hat sogar 30 Plätze unbesetzt gelassen.
Gründe für die Unterschiede
Die Beliebtheit hängt stark von Profilen, Lage und Ruf ab. Laut der Auswertung bevorzugen Eltern Schulen mit spezialisierten Angeboten wie bilingualem Unterricht oder MINT-Schwerpunkten. Die Bezirksstadträtin für Bildung betont: „Wir arbeiten daran, das Angebot an allen Schulen zu stärken, um eine gleichmäßigere Verteilung zu erreichen.“
Ausblick auf das Schuljahr 2026/27
Die Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr zeigen bereits Trends: Das Lily-Braun-Gymnasium und die Friedrich-Ebert-Schule bleiben erste Wahl. Die Schulbehörde plant, Kapazitäten an den nachgefragtesten Schulen zu prüfen und gegebenenfalls zu erweitern. Eltern sollten sich frühzeitig informieren und Alternativen in Betracht ziehen.



