BMW-Raser mit 134 km/h in 30er-Zone nahe Kita geblitzt
Raser mit 134 km/h in 30er-Zone nahe Kita geblitzt

Ein BMW-Fahrer ist am Montagmorgen in Berlin-Reinickendorf mit 134 km/h durch eine Tempo-30-Zone gerast – nur wenige Meter von einer Kindertagesstätte entfernt, in die Eltern gerade ihre Kinder brachten. Die Polizei Berlin bestätigte den Vorfall auf Anfrage.

Geschwindigkeitsüberschreitung von 104 km/h

Der Radarwagen der Polizei erfasste das BMW-Cabrio um 8.09 Uhr auf der Residenzstraße zwischen Lindauer Allee und Amendestraße. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt dort 30 km/h. Der Fahrer war mit 134 km/h unterwegs – eine Überschreitung von 104 km/h. Zu dieser Zeit herrschte reger Berufsverkehr. An der Ecke Lindauer Allee befindet sich ein Kindergarten.

Die Polizei teilte mit, dass der Raser mit einem Bußgeld von 800 Euro, drei Monaten Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg rechnen muss. Die Beamten wiesen darauf hin, dass es sich um eine besonders gefährliche Stelle handelt, da viele Kinder den Weg zur Kita nutzen.

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Rechtliche Konsequenzen für den Raser

Nach Angaben der Verkehrsermittler der Berliner Polizei handelt es sich um eine massive Geschwindigkeitsüberschreitung. Neben der Geldstrafe und dem Fahrverbot wird der Fahrer auch mit einem Punktestand von zwei Punkten im Fahreignungsregister belastet. Die Polizei betonte, dass solche Verstöße keine Kavaliersdelikte seien, sondern Leib und Leben gefährden.

Der Vorfall ereignete sich in der Residenzstraße, einer mehrspurigen Straße, die jedoch innerorts liegt und für die Tempo 30 angeordnet ist. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten, insbesondere in der Nähe von Schulen und Kitas.

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