EU knickt ein: Mega-Erfolg für Millionen Fluggäste!
Wochenlang zitterten Millionen Reisende: Die EU-Staaten wollten die Fluggastrechte zusammenstreichen. Passagiere sollten erst ab vier Stunden Verspätung Geld sehen – statt wie bisher ab drei. Doch jetzt die Wende!
Die Forderung ist vom Tisch! In den Verhandlungen mit dem EU-Parlament gaben die Staaten klein bei. Es bleibt bei der Drei-Stunden-Regel – und auch die Entschädigungssummen werden nicht angetastet.
Das steht Ihnen weiterhin zu:
- 250 Euro bei Flügen bis 1500 km
- 400 Euro bei Flügen bis 3500 km
- 600 Euro bei Flügen über 3500 km
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) freut sich: „Es soll dabei bleiben, dass Verbraucherinnen und Verbraucher ab drei Stunden Verspätung einen Anspruch auf Entschädigung haben.“ Sie spricht von einem „wichtigen Verhandlungserfolg“.
Aber es gibt noch mehr gute Nachrichten! Der Kompromiss bringt auch Verbesserungen beim Handgepäck: Airlines müssen den Preisvergleich erleichtern. Schluss mit versteckten Kosten! Außerdem sollen Familien bei der Sitzplatzreservierung besser geschützt werden.
Finale Abstimmung erst Montag
Doch noch ist nichts in trockenen Tüchern. Am Montag treffen sich die Parlamentarier in Straßburg zur finalen Abstimmung. Die Frist läuft in der Nacht zum Dienstag ab. Gibt es bis Mitternacht keinen Deal, scheitert die gesamte Reform – die seit 2013 (!) auf dem Tisch liegt.
Wichtig zu wissen: Die Entschädigung gibt es nur, wenn die Airline die Verspätung selbst verschuldet hat. Bei „außergewöhnlichen Umständen“ wie extremem Wetter gehen Passagiere leer aus.
Die bisherigen Fluggastregeln gelten seit 2004. Höchste Zeit für ein Update – aber bitte nicht auf Kosten der Reisenden!
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