Vita Cola: Ostdeutsche Traditionsmarke erobert Westdeutschland
Die ostdeutsche Traditionsmarke Vita Cola, einst 1958 in der DDR eingeführt, expandiert erfolgreich in Westdeutschland. Während der Absatz der traditionell gezuckerten Cola in Ostdeutschland leicht zurückgeht, treibt die wachsende Präsenz im Westen das Gesamtwachstum der Marke voran.
Trend zu zuckerfreien Getränken
Eine Sprecherin der Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH aus Schmalkalden bestätigt einen klaren Trend zu bewussterem Konsum. Zuckerfreie Cola und andere zuckerfreie Erfrischungsgetränke verzeichnen starkes Wachstum, machen aber noch immer nur einen kleinen Teil des gesamten Absatzes aus. Die vier zuckerfreien Sorten sollen in Zukunft ein noch stärkeres Gewicht erhalten, um diesem Marktsegment gerecht zu werden.
Leichtes Absatzplus trotz regionaler Unterschiede
Im vergangenen Jahr verzeichnete Vita Cola ein leichtes Absatzplus von 0,3 Prozent und verkaufte insgesamt 100,1 Millionen Liter Erfrischungsgetränke. Die Expansion in Westdeutschland, die seit rund anderthalb Jahren aktiv vermarktet wird, kompensiert dabei die Absatzrückgänge im Osten. Die verschiedenen Sorten sind in immer mehr westdeutschen Märkten erhältlich, was als Haupttreiber für das aktuelle Wachstum gilt.
Innovationen und Sortiment
Seit Jahresbeginn ist Vita Cola mit Zitrusgeschmack auch in Dosen erhältlich, ein Format, das im Cola-Markt derzeit sehr angesagt ist. Insgesamt vertreibt die Marke 15 alkoholfreie Erfrischungsgetränke:
- Vier Cola-Sorten
- Ein Cola-Orangen-Mix
- Acht Limonaden
- Zwei Energy-Drinks
Für das laufende Jahr hat sich Vita Cola ambitionierte Ziele gesetzt: Die Marktstärke im Osten soll untermauert und im Westen weiter ausgebaut werden. Die Kombination aus traditionellem Erbe und modernen Trends wie zuckerfreien Varianten und praktischen Verpackungen positioniert die Marke gut für die Zukunft.



