Trump hebt Zoll auf schottischen Whisky zu Ehren von König Charles auf
Trump beendet Whisky-Zoll zu Ehren von Charles

Washington – Ein Treffen mit berauschender Wirkung: Nach dem Staatsbesuch von König Charles III. (77) bei US-Präsident Donald Trump (79) zeigte sich dieser euphorisch über den Monarchen und kündigte eine bedeutende handelspolitische Entscheidung an. Trump will zu Ehren des britischen Königspaars die Zölle auf schottischen Whisky aufheben. „Der König und die Königin haben mich dazu gebracht, etwas zu tun, das niemand sonst geschafft hat, ohne mich überhaupt darum zu bitten!“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

Zollfreiheit für schottischen Whisky

Trump erklärte, dass er Zölle und Beschränkungen für Whisky aufheben werde, die den Handel zwischen Schottland und dem US-Bundesstaat Kentucky belasten. König Charles III. und Königin Camilla (78) hatten mehrere Tage in den USA verbracht. Der Präsident, der als bekennender Fan des britischen Königshauses gilt, lobte das Paar überschwänglich: Der Schritt erfolge „zu Ehren des Königs und der Königin des Vereinigten Königreichs, die soeben das Weiße Haus verlassen haben und bald in ihr wundervolles Land zurückkehren werden“.

Positive Folgen für die Brenner-Branche

Für die Spirituosenhersteller beider Länder könnte die Ankündigung positive Auswirkungen haben. Chris Swonger, Chef des US-Verbands der Spirituosenhersteller, erklärte in einer Stellungnahme, dass damit offenbar künftig kein Zoll in Höhe von zehn Prozent mehr auf britischen Whisky anfallen soll. Er zeigte sich erleichtert, dass der Handel zwischen beiden Nationen damit wieder zollfrei sei.

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Partnerschaft zwischen Schottland und Kentucky

Zwischen Schottland und Kentucky besteht eine langjährige Partnerschaft mit wechselseitigen Beziehungen. Während echter Bourbon in den USA ausschließlich in neuen Eichenholzfässern reifen darf, gibt es für schottischen Scotch keine entsprechende Vorschrift. Nach der Bourbon-Herstellung haben US-Produzenten keine Verwendung mehr für ihre Fässer – diese werden dann oft nach Schottland exportiert. Die gebrauchten Fässer geben weniger Holzaromen ab und verleihen dem Scotch Whisky subtilere Geschmacksnoten. Durch die Abschaffung des Zolls auf schottischen Whisky dürfte die Nachfrage in den USA steigen, was wiederum die Produktion in Schottland ankurbeln und die Nachfrage nach Holzfässern aus Kentucky erhöhen würde.

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