Millionsinvestition für Bitterfelder Standort: Schopf baut Kapazitäten aus
Das bayerische Traditionsunternehmen Schopf Hygiene investiert 2,7 Millionen Euro in einen Neubau-Komplex in der Elektronstraße in Bitterfeld. Mit diesem Schritt soll die Kapazität der Niederlassung um 30 Prozent gesteigert werden. Der Ausbau unterstreicht die strategische Bedeutung des Standorts für das Unternehmen.
Förderbescheid über 600.000 Euro übergeben
Wirtschaftsminister Michael Richter hat diese Woche persönlich einen Förderbescheid über 600.000 Euro an das Unternehmen überreicht. Bei einem Vor-Ort-Termin ließ er sich gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Lars-Jörn Zimmer von Firmenchef Alexander Schopf das umfangreiche Sortiment erklären. Das Fördergeld ist für die Realisierung des Neubauprojekts vorgesehen und soll die wirtschaftliche Entwicklung in der Region unterstützen.
Bitterfeld als zentraler Produktions- und Logistikstandort
Die Bitterfelder Niederlassung von Schopf beschäftigt aktuell 30 Mitarbeiter und ist ein wichtiger Pfeiler des Unternehmens. Hier werden unter anderem Produkte wie Ameisen-Abwehr hergestellt. Zudem betreibt Schopf in Bitterfeld eines seiner größten Logistik-Zentren, das für die Distribution in ganz Europa eine Schlüsselrolle spielt.
Das Unternehmen ist europaweit führend in den Bereichen Tierhygiene, Gartenchemie sowie Reinigungs- und Desinfektionsmittel für Industrie- und Privatkunden. Die Vielfalt des Sortiments ist laut Unternehmensangaben konkurrenzlos. Die Erweiterung in Bitterfeld soll diese Marktposition weiter festigen und die Produktions- sowie Logistikkapazitäten zukunftssicher ausbauen.
Positive Signale für die regionale Wirtschaft
Die Investition und die staatliche Förderung werden als positives Signal für den Wirtschaftsstandort Bitterfeld gewertet. Sie demonstrieren das Vertrauen in die Region und tragen zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei. Der Neubau-Komplex wird voraussichtlich die Effizienz der Produktionsabläufe steigern und die Logistikprozesse optimieren.
Firmenchef Alexander Schopf betonte die Bedeutung der Niederlassung für das gesamte Unternehmen. Mit der Erweiterung reagiert Schopf auf die steigende Nachfrage nach Hygieneprodukten und stärkt seine Präsenz im mitteldeutschen Raum. Die Fertigstellung des Projekts wird für das kommende Jahr erwartet.



