Mango-Gründer tot: Sohn unter Mordverdacht – Notruf-Mitschnitt enthüllt
Mango-Gründer tot: Sohn unter Mordverdacht – Notruf-Mitschnitt

Mango-Milliardär Isak Andic tot: Sohn Jonathan unter dringendem Tatverdacht

Der Tod des „Mango“-Gründers Isak Andic (71) sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Sein Sohn Jonathan Andic (45) steht im Verdacht, ihn bei einer gemeinsamen Wanderung im Dezember 2024 eine Klippe hinuntergestoßen zu haben. Nun wurde ein Mitschnitt des Notrufs veröffentlicht, den Jonathan nach dem Sturz absetzte. Die entscheidende Frage lautet: Handelt es sich um die Wahrheit oder um eine eiskalte Inszenierung?

Der dramatische Notruf: Schluchzend und verzweifelt

„Ich brauche Hilfe, mein Vater ist abgestürzt!“, ist Jonathan Andic schluchzend auf der Audiospur zu hören, die zuerst von Catalunya Ràdio veröffentlicht wurde. Laut einer Übersetzung aus dem Spanischen sagt er weiter: „Wir sind in Collbató, er ist in eine Schlucht gefallen. Bitte schicken Sie einen Krankenwagen. Schicken Sie jemanden.“ Der Mango-Erbe erklärt der Notrufzentrale, dass sie auf dem Weg zu den Salnitre-Höhlen seien. Als die Mitarbeiterin nachfragt, antwortet er laut „El País“: „Mein Vater ist gestürzt, ich kann ihn nicht sehen, er antwortet mir nicht, er ist die Schlucht hinuntergefallen, ich weiß nicht, wo er ist.“

Laut der „New York Post“ rief Jonathan Andic den Notruf jedoch erst acht Minuten nach dem tödlichen Sturz. Diese Verzögerung wirft Fragen auf. Warum wartete der Sohn so lange, bevor er Hilfe holte? Die Ermittler prüfen nun, ob der Notruf echt ist oder ob Jonathan versucht, sich selbst zu entlasten.

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Der Unfallhergang: Was geschah am Berg?

Isak Andic war im Dezember 2024 gemeinsam mit seinem Sohn in den Bergen nahe Barcelona unterwegs. Dabei stürzte er rund 150 Meter tief von einer Klippe und starb. Jonathan war der einzige Zeuge des Geschehens. Zunächst wurde der Vorfall als Unfall eingestuft. Doch dann ermittelten die Behörden plötzlich wegen Totschlags! Im Mai 2025 wurde Jonathan Andic festgenommen. Inzwischen ist er gegen Zahlung einer Kaution von einer Million Euro wieder auf freiem Fuß. Allerdings musste er seinen Pass abgeben und darf Spanien während der laufenden Ermittlungen nicht verlassen.

Familie weist alle Vorwürfe zurück

Laut Medienberichten soll es in den Monaten vor dem Sturz heftige Auseinandersetzungen zwischen Vater und Sohn gegeben haben. Der Junior soll wütend gewesen sein, weil der Senior Änderungen an seinem Testament vorgenommen haben soll. Nach dem Tod seines Vaters übernahm Jonathan Andic gemeinsam mit seinen Schwestern die Führung des Modeunternehmens Mango. Er bestreitet jegliches Fehlverhalten. Auch seine Familie stellt sich hinter ihn. „Es gibt keine stichhaltigen Beweise gegen ihn, und es werden auch keine gefunden werden“, erklärte die Familie Andic laut Reuters in einer Mitteilung.

Isak Andic: Vom Einwanderer zum Mode-Milliardär

Isak Andic wurde in Istanbul geboren und zog in den 1960er-Jahren nach Katalonien im Nordosten Spaniens. 1984 gründete er Mango und machte das Unternehmen zu einem weltweit bekannten Modekonzern, der als Konkurrent von Zara gilt. Er zählte zu den reichsten Unternehmern Spaniens. Laut „Forbes“ verfügte er über ein Vermögen von 4,5 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 3,88 Milliarden Euro). Sein Tod hinterlässt nicht nur eine Lücke in der Modewelt, sondern auch viele offene Fragen.

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